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Wochenüberblick
Montag, den 21. Juli 2008
Dienstag, den 22.7.
           - 14.00 Uhr
           - 17.00 Uhr
           - 20.00 Uhr
           - ab 22.30 Uhr
Mittwoch, den 23.7.
Donnerstag, den 24.7.
Freitag, den 25.7.
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Dienstag, den 22. Juli 2008

17:00 Uhr In der Fremde

Postkarten aus Havanna

Regie, Kamera: Stefan Ludwig (Abt. Doku/ Kurs 2003)

Länge: 24 min
Drehformat: MiniDV
Vorführformat: Digital Betacam
Filmart: Sonderprojekt, Dokumentarfilm

Ich wollte immer nach Kuba, bevor Fidel Castro stirbt. Ein Videoessay über einen Kulturschock.


Schamlos

Buch, Regie: Claudius Beutler (Abt. Dok/ Kurs 2007)
Kamera: Christoph Manz, Matin Ahmadi

Länge: 8'30 min
Drehformat: Super 16 mmm, Schwarzweiß
Vorführformat: Digital Betacam
Filmart: Film 01, Fiktion

Ein jugendlicher Afghane und ein Deutscher mittleren Alters sitzen nachts im Auto. Sie kennen sich nicht.


Angstkommen

Regie: Pary El-Qalqili (Abt. Dok/ Kurs 2006)
Kamera: Kaspar Kaven (Abt. Dok/ Kamera/ Kurs 2006)
Deutschland 2008
Länge: 1 min
Drehformat: Super 16 mm, Farbe
Vorführformat: DVD
Filmart: Sonderprojekt/ Dokumentarfilm

Angstkommen vor was? Vor dem Leben auf engstem Raum, in unhygienischen Zuständen, Zwangsverpflegung durch Essenspakete, 40 Euro Taschengeld im Monat, Ausbildungs- und Arbeitsverbot, Residenzpflicht.


Vergebliche Flucht

Buch, Regie: Carmen Té (Abt. Dok/ Kurs 2000)
Kamera:Felix Raitz von Frentz (Abt. Fiktion/ Kamera/ Kurs 2002)
Schnitt: Denize Galiao
Musik: Pino De Vittorio
Produktion: Alexa Schaller (Abt. Produktion/ Kurs 2003)
Herstellungsleitung: Natalie Lambsdorff, Evi Stangassinger

ProtagonistInnen: Allam Yassin, Doublekay Demerdash, Moubarak Ahrun, Mohammed Ismael, Marcello Marzocca, Guihlem Molinie, Carlo D'Antoni Pina Guerriero, Grenzschutz Polizei „Guardia di Finanza“, Sizilien

Länge: 54 min
Drehformat: MiniDV, Super 16 mm
Vorführformat: Digital Betacam
Filmart: Film 04, Dokumentarfilm

Preise:
Boundless/Grenzenlos 2007

Allam, Ismael, Moubarak und Dash kommen aus dem Sudan. Sie sind alle um die 20 Jahre alt und nach Italien als „illegale“ Flüchtlinge eingereist. Sie erzählen von ihren Erwartungen auf ein besseres Leben, weit entfernt von Krieg und Armut. Europa war ihre Hoffnung. Aber wie Sklaven werden sie nun hier, in Sizilien, behandelt. Unter menschenunwürdigen Umständen leisten sie Saisonarbeit. Von den Bauern schlecht bezahlt und schikaniert, leben Allam, Ismael, Moubarak und Dash zusammen mit 300 anderen „legalen“ und „illegalen“ afrikanischen Flüchtlingen gemeinsam auf einem kargen Landstreifen in Zelten. Zugang zu Wasser und sanitären Anlagen gibt es nicht. Archaisch kochen sie auf einem Feuer, das sie mit gesammeltem Holz entfachen. Die einzigen, die diesen Menschen beistehen, sind Organisationen wie „Ärzte Ohne Grenzen“ sowie ein Priester, der aus eigener Initiative heraus versucht, sie moralisch zu unterstützen. Die Dokumentation versucht, ihren Lebensweg nachzuzeichnen. Während der Filmarbeiten werden wir außerdem Zeugen einer Rettung aus hoher Not: 25 junge Afrikaner in einem Schlauchboot auf dem Meer treibend werden bei einer Patrouillenfahrt der italienischen Bundespolizei nahe der Insel Lampedusa entdeckt und gerettet. Die Augen der geretteten, jungen Afrikaner sind voller Hoffnung. Noch erahnen sie nicht die Enttäuschung, die ihnen bevorsteht…

www.hff-muenchen.de