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Wochenüberblick
Montag, den 21. Juli 2008
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Montag, den 21. Juli 2008

20:00 Uhr Irgendwie ankommen

Ussicht

Regie: Eric Andreae (ZHDK, Zürich)
Kamera: Thorsten Harms (Abt. Dok/ Kurs 2004)
Schnitt: Jan Gassmann (Abt. Dok/ Kurs 2004), Max Fey (Abt. Fiktion/ Kurs 2004)
Szenenbild: Michela Flueg (Hochschule für Szenenbild Bern)
Ton: Toni Genovese
Maske: Regina Strahm
Kostüme: Nora Hess
Geräusche: Stefan Birrer, Jacques Kieffer
Tonmischung: Daniel Hobi
Musik: Hans-Jakob Mühlenthaler
Produktionsleitung: Kathrin Frey, Verena Gloor
Produktion: ZHDK und Arsonfilm

Schweiz 2008
Länge: 18 min
Drehformat: Super 16 mm, Farbe 1:1.85
Vorführformat: Digital Betacam
Filmart: Sonderprojekt (Kamera), Diplomfilm der ZHDK

Lisa (19) beginnt ihren neuen Nebenjob an der Kasse einer Kantine. In dieser Kantine arbeiten Kenan (23) und die Chefin Rita (60). Kenan wirft ein Auge auf die junge Lisa. Die leicht mürrische Rita versucht, Kenan einzureden, dass er als einfacher Küchengehilfe bei Lisa keine Chance habe. Kenan lässt sich jedoch nicht beeindrucken und lädt Lisa in eine Bar ein. Er merkt aber, dass Ritas Prophezeiungen doch nicht ganz falsch waren. Schliesslich steht Kenan mit seinen beiden Mitarbeiterinnen in einer Disco und die Situation scheint ihm nicht mehr ganz wohl zu sein.


Draußen bleiben

Buch, Regie: Alexander Riedel (Abt. Dok/ Kurs 1996)
Kamera: Martin Farkas
Schnitt: Ukrike Tortora
Musik: Klaus Burger, Matthias Schneider-Hollek
Ton: Philip Vogt
Produktion: pellefilm in Coproduktion mit ZDF/ Das kleine Fernsehspiel und HFF München
Produzentin: Bettina Timm (Abt. Dok/ Kurs 1999)
Herstellungsleitung: Nathalie Lambsdorff

Förderung: FFF-Bayern, Förderverein der HFF München

Preise:
* STARTER FILMPREIS der LH München 2008
* Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern, 23. Internationales Dokumentarfilmfestival München 2008
* Preis der Jugendjury der Filmschule Leipzig e. V., Internationales Festival für Dokumentarfilm und Animation, Leipzig 2007

Länge: 84 min
Drehformat: DVCPRO HD
Vorführformat: 35 mm
Filmart: Film 04/ Dokumentarfilm

Valentina und Suli. Zwei Freundinnen, die sich in einer Münchner Flüchtlingsunterkunft kennen gelernt haben. Valentina (16) aus dem Kosovo und Suli (17), Uigurin aus dem Nordwesten Chinas. Die beiden Mädchen sind schon lange in München, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung hat Valentina im Gegensatz zu Suli aber nicht. Die Familie ist immer nur für zwei oder drei Monate geduldet. In dieser Vorläufigkeit ist Valentina aufgewachsen - sie hat sich ihr Selbstbewusstsein erkämpft: Sie ist stark, sie ist unabhängig, kennt sich mit der Liebe nicht aus und hat ständig Hunger. Suli hat jetzt ein eigenes Zimmer, dafür aber keine Nachbarn mehr, mit denen sie einfach so reden kann.

Draußen fühlen sie sich frei - in der Anonymität der Stadt, wo sie nicht dem Einfluss der Brüder, Eltern, Lehrern oder Behörden ausgesetzt sind. Valentina ist die Anführerin einer Mädchengang; Rumhängen, Fußball spielen und Rangeleien, während andere in die Schule gehen. Suli bewundert Valentina, aber manchmal macht sie sich auch Sorgen um die Freundin: Sie will nicht auf bessere Zeiten warten, sie will ihr Leben selbst in die Hand nehmen.

DRAUSSEN BLEIBEN ist ein Film über das Heute, in dem die Frage nach dem Morgen mitschwingt. Valentina und Suli. Noch wäre alles offen. Das macht der Film bewusst und rückt dabei das individuelle Potential jenseits aller Unterschichts-Statistiken in den Blick.

Website zum Film: www.draussenbleiben.de

Die Projektion der 35 mm-Kopie wird von der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Fernsehen und Film e.V. gesponsert. Herzlichen Dank dafür!

www.hff-muenchen.de