Neunmal HFF München
Auf dem 30. Filmfestival Max Ophüls Preis (26.01. bis 01.02.2009) in Saarbrücken ist die Münchner Filmhochschule mit neun Filmen vertreten.
(HFF München, 23.01.2009) Mit insgesamt neun Filmen ist die Hochschule für Fernsehen und Film ab kommenden Montag, dem 26.01.2009, auf dem renommierten Saarbrückener Filmfestival vertreten. Fünf Filme sind in den Wettbewerbskategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Mittelanger Film und Kurzfilm nominiert. Das Filmfestival Max Ophüls Preis gilt als wichtigstes Forum zur Förderung junger Filmtalente im deutschsprachigen Raum.
Im Wettbewerb der Kategorie Spielfilm ist Tomasz Rudziks Film DESPERADOS ON THE BLOCK zu sehen. DESPERADOS ON THE BLOCK (87 Minuten) erzählt drei Geschichten: ein Mann und eine Frau beschließen, einen Tag ohne Sprechen zu verbringen; ein Chinese, der kein Deutsch versteht, trifft auf ein deutsches Mädchen, das von Mathematik nichts versteht und eine Frau, die mit allen zehn Geboten bricht, um herauszufinden, ob es Gott gibt. Der Film ist eine Reise hinter die Alltagsfassade eines studentischen Wohnheimes mit 23 Etagen und 620 Einwohnern verschiedenster Nationalitäten.
DESPERADOS ON THE BLOCK ist Tomasz Rudziks Abschlussfilm an der HFF München. Tomasz Rudzik ist Student der Abteilung Kino- und Fernsehfilm. Der Film ist eine Produktion der Toccata Film in Koproduktion mit Teo-Film und der HFF München und wurde vom FilmFernsehFonds (FFF) Bayern gefördert.
Zwei HFF München-Filme konkurrieren im Wettbewerb der Kategorie Dokumentarfilm:
Mit BERNSTEINLAND (93 Minuten) zeigt Julia Bourgett, Absolventin der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik, ihre Abschlussarbeit. BERNSTEINLAND erzählt die Geschichte der Opfer eines Todesmarsches im ehemaligen Ostpreußen im Januar 1945. Anhand von Dokumenten und den Erinnerungen der Überlebenden Maria Blitz zeichnet der Film die historischen Ereignisse nach. BERNSTEINLAND ist eine Produktion der Sphinx Media in Zusammenarbeit mit der HFF München. Der Film wurde vom FFF Bayern gefördert.
Außerdem ist der 80minütige Dokumentarfilm ALIAS von Jens Junker zu sehen. Jens Junker ist Student der Abteilung Kino- und Fernsehfilm an der Münchner Filmhochschule. ALIAS beschreibt die Suche eines jungen Mannes nach seinem leiblichen Vater. Die Suche beginnt mit Gesprächen mit den Verwandten und schon führt sie ihn auf eine Reise in den Libanon, wo die Spuren seiner Herkunft zusammenlaufen. ALIAS ist eine Produktion der Walker+Worm Film in Koproduktion mit der HFF München.
HINTER DEN DÜNEN (30 Minuten) von Christian Bach handelt von einem Familienurlaub auf einer Nordseeinsel. Der Urlaub droht für den achtjährigen Julius zu einem Alptraum zu werden, als sein Großvater plötzlich verschwindet und er sich dafür schuldig führt. HINTER DEN DÜNEN läuft im Wettbewerb der Kategorie Mittellanger Film und ist Christian Bachs Abschlussarbeit als Student der Abteilung Kino- und Fernsehfilm an der HFF München. Der Film ist eine Produktion von Rusta Mizan und Kinomaton Berlin in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Fernsehen und der HFF München. Auch dieser Film erhielt Förderung durch den FFF Bayern.
Im Kurzfilmwettbewerb können die Festivalbesucher UNVERWUNDBAR (25 Minuten)von Felice Götze sehen. UNVERWUNDBAR – so wollen Teenager wie Nadine gerne sein. Nadine ist neu in der Münchner Vorstadt. Das spürt sie mit jeder Sekunde. Die Mädchen hier sind anders. Sie sind schlagfertig, schön und eben unverwundbar. So möchte Nadine auch sein. Um jeden Preis. UNVERWUNDBAR ist Felice Götzes Abschlussfilm in der Abteilung Kino- und Fernsehfilm. UNVERWUNDBAR ist eine Produktion der Toccata Film in Koproduktion mit dem Bayerischen Fernsehen und der HFF München. Der Film wurde vom FFF Bayern gefördert.
Zwar nicht im Wettbewerb, aber im Kurzfilmprogramm Sprint, das Trends im Schaffen des filmischen Nachwuchs aufzeigen will, laufen drei Filme aus der Spielfilmabteilung der HFF München: Die Regisseurin Satu Siegemund zeigt ihren Abschlussfilm ALLES WIEDER GUT (18 Minuten), Johannes Disselhoff und Johannes Wende präsentieren ihre Übungsfilme FRIDA FINDEN (23 Minuten) und MÖRDER (25 Minuten).
In der Reihe Spektrum ist außerdem MORSCHOLZ (104 Minuten) von Timo Müller zu sehen. Timo Müller erhielt für seine Regiearbeit in MORSCHOLZ u. a. den Förderpreis Deutscher Film. MORSCHOLZ ist Timo Müllers Abschlussarbeit in der Abteilung Kino- und Fernsehfilm der HFF München.