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- DAAD-Preis für Batmunh Suhbaatar und seinen Film DIE REISE NACH SHAMBALA
(HFF München, Dezember 2005) Im feierlichen Rahmen der diesjährigen Graduiertenfeier an der Hochschule für Fernsehen und Film München erhielt Batmunh Suhbaatar den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender. Der Preis des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes (DAAD) stellt den deutschen Hochschulen jährlich diesen Preis zur Verfügung. Er soll das persönliche Engagement einer ausländischen Studentin oder eines ausländischen Studenten würdigen, das jenseits der üblicherweise erbrachten Studienleistungen liegt.
Für Batmunh Suhbaatar gilt dies in besonderer Weise. Professor Andreas Gruber, in dessen Abteilung Film und Fernsehspiel Suhbaatar seit 1999 studiert, hatte den Studenten aus der Mongolei für den DAAD-Preis vorgeschlagen, weil er sich als überaus begabter Student zeigt, für den der DAAD-Preis eine erhebliche Unterstützung bedeutet. In seinem wunderbar poetischen Film Die Reise nach Shambala erzählt er die Geschichte eines jungen Mönches, der das Kloster verlässt, um in die Welt zu ziehen. An der kleinen schönen Erzählung beweist sich das besondere Talent Batmunh Suhbaatars. Die HFF München ist stolz darauf, derartige Begabungen mit Hilfe des DAAD-Preises fördern zu können.
(Hochschule für Fernsehen und Film, 30.06.2005) Byambasuren Davaa, Studentin in der Dokumentarfilmabteilung der HFF München, hat nach dem sensationellen Erfolg ihres Oscar-nominierten Films DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL mit ihrem HFF-Abschlussfilm DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES einen weiteren Coup gelandet: Im Rahmen des Filmfests München wurde sie gestern Abend mit dem von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk gestifteten Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Regie ausgezeichnet.
Der dokumentarische Spielfilm DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES erzählt von einer mongolischen Nomadenfamilie, die nach alter Tradition von der Schafzucht lebt. Eines Tages findet die kleine Nansa in einer Felsenhöhle einen schwarzweiß gefleckten Hund. Von einer alten Nomadin erfährt Nansa die Legende von der Höhle des gelben Hundes.
In kongenialer Zusammenarbeit haben Byambasuren Davaa und ihr Kommilitone Daniel Schönauer, der im Studienschwerpunkt Kamera der Dokumentarfilmabteilung studiert, faszinierende Bilder gefunden für die Geschichte über das Miteinander der Generationen in einer Jurte, über die Achtung der Nomaden vor der Natur und über Traditionen, die von der Moderne berührt werden. Für die Reise zu den kulturellen und spirituellen Ursprüngen ihres Volkes hat Davaa die Musik der Boerte Group als Begleitung gewählt.
DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES wurde von HFF-Absolvent Stephan Schesch in Koproduktion mit der HFF München produziert, Kinostart wird am 28.07.2005 sein.
Byambasuren Davaa hat mit ihrer Regieassistentin Lisa Reisch das Buch "Die Höhle des gelben Hundes. Eine Reise in die Mongolei" geschrieben, das im September 2005 bei Malik erscheinen wird.
- FILM AB! in der nächsten Runde
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(HFF München, Mai 2005) Einen großen Drehbuchwettbewerb hatte das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus auf Anregung der HFF München unter dem Namen FILM AB! im vergangenen Jahr ausgeschrieben. Die Klassen 5-7 und 8-10 aller Schularten waren aufgefordert, Filmideen rund um das Thema Fußball einzureichen. Hauptfiguren sollen Kinder oder Jugendliche sind.
Nun ist der Wettbewerb in die nächste Runde gegangen: 250 Einsendungen aus ganz Bayern erreichten die Jury der Münchner Filmhochschule. Unter dem Vorsitz von Professor Dr. Michaela Krützen wählten HFF-Studentinnen und Studenten in langen Sitzungen die 40 besten Geschichten aus. Jedes Jurymitglied hatte jede der 250 eingesandten Geschichten gelesen.
Bis zur Abgabe der Drehbücher im Juli 2005 betreuen nun 30 Filmstudentinnen und -studenten vor Ort die 40 Klassen mit ihren Lehrern. Von der gemeinsamen Arbeit sind die beteiligten Schüler, Lehrer und Studenten gleichermaßen begeistert. Um den Prozess des Filmemachens noch näher kennen zu lernen, waren die Pädagogen eingeladen, einen Tag an der Münchner Filmhochschule zu verbringen, Filme zu sehen und mit den Studenten zu diskutieren.
Film ab! heißt es dann für zwei oder drei der Drehbücher, nachdem eine prominent besetzte Jury entschieden haben wird, welche der ernsten, witzigen oder dramatischen Stories von HFF-NachwuchsregisseurInnen verfilmt werden sollen. Die Premiere der fertigen Filme findet im Mai 2006 in einem großen Münchner Kino statt. Danach wird eine Fernsehausstrahlung auch den Freunden und Familien der jungen AutorInnen die Gelegenheit geben, den Film zu sehen.
- Bertrand Tavernier und Noémie Lvovsky zu Gast in der HFF München
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(HFF München, April 2005) Auf spannende master classes, workshops und französische Filme freuen sich die HFF-Studentinnen und Studenten: Bertrand Tavernier und Noémie Lvovsky werden Ende April und Anfang Mai in der Münchner Filmhochschule zu Gast sein.
Mit Frankreich am Set lautet der Titel der Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen die beiden namhaften französischen Regisseure mit den Studierenden arbeiten. Sie berichten dabei über ihre Regieerfahrungen und vermitteln den Studenten, wie in Frankreich am Set gearbeitet wird. Filme und Filmausschnitte von Tavernier und Lvovsky werden die Vorlesungen und workshops zu einem ganz besonderen Unterricht machen.
Aus Bertrand Taverniers umfangreichem Werk wird Professor Andreas Gruber die Filmhochschüler am Vorabend der Vorlesung und master class mit LAISSEZ-PASSER aus dem Jahr 2002 bekannt machen. Am 27. April werden in einer öffentlichen Vorstellung im ARRI-Kino um 19.30 Uhr DER SAUSTALL (COUP DE TORCHON, 1991) und DER LOCKVOGEL (LAPPAT, 1995) in Anwesenheit des Regisseurs gezeigt.
Noémie Lvovsky wird am 04. Mai in der HFF von ihren Erfahrungen als Regisseurin, Drehbuchautorin und Schauspielerin berichten. Sie bringt ihren Film OUBLIE-MOI und ihren Abschlussfilm an der Femis mit: DIS-MOI OUI, DIS-MOI NON. Während master class und workshop in der HFF den Studierenden vorbehalten sind, ist die Vorführung von LES SENTIMENTS abends im ARRI-Kino (Beginn 19.30 Uhr) wieder allen Filminteressierten zugänglich.
Die Veranstaltungsreihe Mit Frankreich am Set, die neben Bertrand Tavernier und Noémie Lvovsky auch noch Cédric Klapisch (LAUBERGE ESPAGNOLE) und Tonie Marshall (VENUS BEAUTE) zu insgesamt fünf deutschen Filmhochschulen führt, wurde vom französischen Außenministerium, der französischen Botschaft in Berlin und dem Bureau du Cinéma organisiert.
Caroline Link neue Honorarprofessorin an der Hochschule für Fernsehen und Film München
(HFF München, 02.03.2005) Caroline Link, eine der erfolgreichsten Absolventinnen der HFF München, erhielt aus der Hand von Professor Dr. Gerhard Fuchs, Rektor der Münchner Filmhochschule, die Bestellungsurkunde zur Honorarprofessorin an ihrer ehemaligen Lernstätte.
Die Hochschule für Fernsehen und Film München schätzt sich überaus glücklich, mit Frau Link eine nicht nur vielfach ausgezeichnete Regisseurin, sondern auch im Umgang mit Studenten erfahrene Dozentin gewonnen zu haben. Über die Aufsehen erregenden Fernseh- und Kinoerfolge ihrer Filme wie Jenseits der Stille, Pünktchen und Anton und schließlich Nirgendwo in Afrika, der 2003 mit dem Academy Award, dem Oscar, ausgezeichnet wurde, freute man sich an der HFF München und ganz besonders in der Dokumentarfilmabteilung, in der Frau Link studiert hatte. Dort war sie während der vergangenen Jahre eine geschätzte Gastdozentin und dorthin kehrt sie nun als Honorarprofessorin zurück, um das ergänzende Lehrangebot non-fiktionaler Stoffentwicklung voranzutreiben.
DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL
für den OSCAR nominiert
Hochschule für Fernsehen und Film München, 25.01.2005
Die Hochschule für Fernsehen und Film München hat mit außerordentlicher Freude, Genugtuung und Stolz die Nachricht von der OSCAR-Nominierung 'Bester Dokumentarfilm' für DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL aufgenommen. Mit dieser Nominierung sind Byambasuren Davaa und Luigi Falorni, die Studentin und der Absolvent aus der Dokumentarfilmabteilung der Münchner Filmhochschule, an einem außergewöhnlichen Punkt angekommen. Vieles war zu erwarten gewesen nach dem nahezu unglaublichen Siegeszug des WEINENDEN KAMELS durch die Festivals und Kinos der Welt. Preise über Preise konnte der Film einheimsen, begeisterte Kritiken begleiteten ihn und zu allen Ehrungen kam nun vergangene Woche noch die Botschaft, die beiden Regisseure seien auch von der Directors Guild of America für den 57th Annual Directors Guild of America Award nominiert worden.
Der Kinoerfolg des märchenhaft anmutenden Dokumentarfilms begann mit dem deutschlandweiten Kinostart im Januar 2004, den der Verleih Prokino auf den Weg brachte und seitdem mit besten Ergebnissen weiterführt. Mehr als 300.000 Kinogänger ließen sich allein in Deutschland von der in wunderschönen Bildern ausdrucksstark erzählten Geschichte bezaubern. Darüber hinaus wurde DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL in über 60 Länder der Erde verkauft, was als einzigartig für einen an der Hochschule für Fernsehen und Film München produzierten Film gelten muss.
In der Dokumentarfilmabteilung der HFF München ist die Freude über die OSCAR-Nominierung verständlicherweise besonders groß, glaubte man doch seit Beginn des für eine Filmhochschule ungewöhnlichen Projekts an den vielversprechenden Stoff und an das kreative Potential der Studenten. Rektor und Abteilungsleiter Professor Dr. Gerhard Fuchs und Professor Dr. Klaus Schreyer, inzwischen emeritierter Abteilungsprofessor, standen ebenso wie Herstellungsleiterin Evi Stangassinger stets hinter dem Vorhaben, das ohne die starken Partner der Hochschule allerdings so nicht möglich gewesen wäre. Der Bayerische Rundfunk co-produzierte unter der Federführung von Frau Dr. Gladziejewski und Frau von Keyserlingk, der FilmFernsehFonds Bayern förderte DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL. Alle, die mit von der Partie waren und sind, warten nun mit Spannung und Herzklopfen auf den 27. Februar 2005, an dem es für The Story of the Weeping Camel heißten könnte: The OSCAR goes to
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Hochschule für Fernsehen und Film München, November 2004
DAAD-Preis für DIE DAUMENDREHER von Alexandra Gulea
(HFF München, November 2004) 45 intensive Minuten lang entführt Alexandra Gulea mit ihrem Dokumentarfilm DIE DAUMENDREHER die Zuschauer in eine Welt, von der die meisten wohl noch nie gehört, geschweige denn sie gesehen haben: Ein Heim für neuropsychisch Kranke in Gura Ocnitai, Rumänien. 300 Patienten leben hier auf engstem Raum, geistig und körperlich Behinderte, schwer psychisch Kranke, Sozialfälle, für die keinerlei Beschäftigung oder Therapie vorgesehen ist. Schlafen, essen, Pillen einnehmen sind die einzigen Aktivitäten der Patienten. Alexandra Gulea zeigt die vom Verwaltungsapparat bestimmte Routine, die Hoffnungslosigkeit und die Versuche der Menschen, den ewiggleichen Tagesabläufen ein Stückchen Individualität abzutrotzen, kommentarlos in verstörenden Bildern (Kamera: Thomas Ciulei).
Für ihr Meisterwerk, das in der Dokumentarfilmabteilung der Hochschule für Fernsehen und Film entstanden ist, hat Alexandra Gulea neben anderen wichtigen Auszeichnungen bereits den Sonderpreis Deutscher Kurzfilmpreis 2004 erhalten. In einer internen Feierstunde anlässlich der Zeugnisübergabe an die Hochschulabsolventen 2004 wird Alexandra Gulea für DIE DAUMENDREHER mit dem DAAD-Preis 2004 geehrt. Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) stellt den deutschen Hochschulen jährlich diesen Preis zur Verfügung, um mit ihm das persönliche Engagement einer ausländischen Studentin oder eines ausländischen Studenten der jeweiligen Hochschule zu würdigen, das signifikant über hervorragende Leistungen im Studium selbst hinausreicht. Dass Alexandra Gulea dieser Voraussetzung mehr als gerecht wird, ist in ihrem Film DIE DAUMENDREHER zu erleben.
Hochschule für Fernsehen und Film München, 18.10.2004
Architektenwettbewerb für den Neubau der Hochschule für Fernsehen und Film München abgeschlossen
Das von Seiten der HFF München mit großer Spannung erwartete Ergebnis des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Münchner Filmhochschule steht nun fest. Dem Preisgericht gehörten Staatsminister Dr. Faltlhauser sowie Staatsminister Dr. Goppel an, neben den Architekten war die HFF München mit deren Rektor Prof. Dr. Fuchs, Prorektorin Professor Dr. Krützen und Professor Slansky vertreten. Unter den 38 eingereichten Arbeiten wählte das Preisgericht den Entwurf des Architekturbüros Böhm / Köln aus. Das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Modell zeigt einen an der Gabelsbergerstraße gelegenen Riegel, der sich in seiner Ausdehnung auf das Gebäude der Alten Pinakothek bezieht. In Zusammenarbeit zwischen der HFF München und dem Architekturbüro Böhm werden die Kommunikationsflächen des zukünftigen Baus überarbeitet, um den speziellen Bedürfnissen der Filmhochschule nach Dynamik und Kontaktmöglichkeiten nachzukommen.
Mit außerordentlicher Freude nahmen Leitung und MitarbeiterInnen der Hochschule für Fernsehen und Film München den wichtigen Schritt auf dem Weg zum Neubau der Filmhochschule inmitten des Münchner Museumsviertels auf. Vor Jahren war bereits deutlich geworden, dass die bestehenden Raumkapazitäten im Giesinger Gebäude den dynamischen Entwicklungen der HFF nicht gewachsen ist. Dank der Idee des amtierenden Staatsministers Dr. Faltlhauser und des Staatsministers a. D. Zehetmair sowie Prof. Dr. Scharfs, des ehemaligen Präsidenten der HFF München, ist der ideale Platz für die neue Filmhochschule gefunden worden: in erreichbarer Nähe zur Akademie der bildenden Künste und in unmittelbarer Nachbarschaft der TU München, der Musikhochschule und der Pinakotheken. Die Aussicht auf den Ausbau der bereits bestehenden Zusammenarbeit mit den genannten Institutionen und die damit verbundenen Synergieeffekte bezeichnet Professor Dr. Fuchs als Ansporn und Ehre für die Hochschule für Fernsehen und Film München.
HFF München, 20.04.2004
Nominierung Deutscher Filmpreis 2004
DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL weiter auf Erfolgskurs
Strahlende Gesichter und anerkennendes Gemurmel auf den Fluren der Hochschule für Fernsehen und Film in München: Die Geschichte vom weinenden Kamel ist für den Deutschen Filmpreis 2004 in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert! Der Film von Byambasuren Davaa und Luigi Falorni, von dem sich seit seinem Kinostart Anfang Januar 2004 mehr als 240.000 Besucher/innen anrühren ließen, stammt aus der Dokumentarfilmabteilung der Filmhochschule. Von den Professoren Dr. Fuchs, Dr. Schreyer und Heiner Stadler über die Mitarbeiterinnen bis zu den Studierenden der Abteilung ist man stolz darauf, an das kühne Projekt der jungen Filmemacher geglaubt und es nach Kräften auch aus Mitteln des FFF Bayern - gefördert zu haben. Die Geschichte vom weinenden Kamel der drei Studenten Byambasuren Davaa, Luigi Falorni und Tobias Siebert (Producer) ist ein Bravourstück, das vom Publikum und von der Kritik gleichermaßen anerkannt wird. Nachdem der Film bereits zum Europäischen Filmpreis 2003 nominiert und für den OSCAR eingereicht war, ist er mit den Einladungen auf alle wichtigen internationalen Festivals (z. B. Warschau, Karlovy Vary, New Directors in New York, Palm Springs, Buenos Aires, Hong Kong) und der Nominierung zum Deutschen Filmpreis 2004 auf für einen Dokumentarfilm ungewöhnlichen Höhenwegen unterwegs.
In der HFF München, und hier vor allem in der Abteilung Dokumentarfilm, wartet man mit Spannung auf den 18. Juni, den Tag der Preisverleihung. Neben der Geschichte vom weinenden Kamel sind nämlich auch Johanna Wokalek als beste Nebendarstellerin und Sepp Bierbichler als bester Schauspieler in Hierankl von Hans Steinbichler für den Deutschen Filmpreis 2004 nominiert. Hierankl entstand ebenfalls in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München.
HFF München 12.11.2003
Sternenthüllung - Die HFF München ehrt ihren langjährigen Rektor
In einer hausinternen Feierstunde ehrte die Hochschule für Fernsehen und Film München ihren ehemaligen Präsidenten und Rektor Professor Dr. h. c. Albert Scharf, der im Herbst dieses Jahres in den Ruhestand gegangen war. Im Mittelpunkt der Feier stand die Enthüllung des im Innenhof der HFF eingelassenen neuen Sterns für Professor Scharf, den StudentInnen des Aufbaustudiengangs 'Film- und FernsehSzenenbild' zuvor kunstvoll bedeckt hatten. Die Stern-"Legung" war durch das großzügige Sponsoring der Firma TELEPOOL ermöglicht worden. In Anwesenheit von TELEPOOL-Chef Dr. Thomas Weymar und dessen Stellvertreter, Justitiar Dinges, würdigte der amtierende Rektor, Professor Dr. Gerhard Fuchs, die Verdienste Professor Scharfs um die Hochschule. Bereits im Gründungsjahr der Hochschule 1967 begann Professor Scharf sich als Lehrbeauftragter für die Ausbildung der Studierenden zu engagieren. Er wirkte nicht nur von 1996-2003 als Präsident und später Rektor, während dessen Amtszeit vielbeachtete Studentenfilme entstanden, die der Hochschule auch einen OSCAR bescherten, sondern er leitete auch 15 Jahre die in der Zwischenzeit umbenannte Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft. Darüber hinaus stellten unter seiner Ägide die Minister Zehetmair und Faltlhauser der HFF München einen Neubau in Aussicht.
Der Stern "Albert Scharf" - neben denen der ehemaligen Rektoren Jedele und Oeller - erinnert StudentInnen, MitarbeiterInnen und Gäste der HFF München an ihren Rektor, der klug, umsichtig und weitblickend die Geschicke des Hauses gestaltete.
HFF München, 04.07.2003
Staatsminister Zehetmair bestellt BR-Fernsehdirektor Dr. Gerhard Fuchs zum neuen Rektor der Hochschule für Fernsehen und Film München
Erst seit Ende vergangener Woche ist die Nachricht aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst wirklich offiziell: Staatsminister Zehetmair bestellte den Fernsehdirektor des BR Professor Dr. Gerhard Fuchs zum neuen Rektor der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Der Minister folgte damit dem Vorschlag des Senats der HFF, der den langjährigen Leiter der HFF-Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik seinerseits aus den Reihen der HFF-ProfessorInnen gewählt hatte. Die Neubesetzung war notwendig geworden, nachdem Professor Dr. h. c. Albert Scharf, ehemaliger Intendant des Bayerischen Rundfunks und noch amtierender Rektor, aus Alters- und hochschulrechtlichen Gründen nicht ein weiteres Mal für diesen Posten kandidieren konnte. Neben vielen erfolgreichen Projekten, die der Rektor für die HFF München auf den Weg gebracht hatte, fiel in die Amtszeit Albert Scharfs insbesondere die Entscheidung der Minister Zehetmair und Faltlhauser, der Hochschule den dringend erforderlichen Neubau in Aussicht zu stellen. Er wird, das ist inzwischen beschlossene Sache, in nächster Nähe der Pinakotheken entstehen.
Gerhard Fuchs wird seine vierjährige Amtszeit am 01. Oktober 2003 antreten. Seine intensive Kenntnis der HFF, der er seit dem Sommersemester 1997 als Abteilungsleiter und Honorarprofessor angehört, seine Stellung als Fernsehdirektor des BR, seine Präsenz in zahlreichen medienrelevanten Gremien und seine vielfältigen Erfahrungen als Medienschaffender prädestinieren den promovierten Volkswirt für das zukünftige Amt. Fuchs war Moderator der "ARD Tagesthemen", Leiter der Redaktion "Tagesschau/Tagesthemen" sowie des "Bayernstudio" beim Bayerischen Rundfunk. In Hamburg leitete er die "Tagesschau", die "Tagesthemen" und den "Wochenspiegel". Bevor Gerhard Fuchs zum Fernsehdirektor ernannt wurde, war er als Chefredakteur für den Fernsehbereich beim BR tätig. Bis 2001 hatte Fuchs 13 Jahre lang den ARD-Presseclub moderiert.
Die besondere Freude, so Gerhard Fuchs beim Erhalt der Nachricht über seine Bestellung zum Rektor der HFF, läge für ihn in der Zusammenarbeit mit dem Nachwuchs.
HFF München, 25.03.2003
OSCAR für die HFF-München-Absolventin Caroline Link
Nirgendwo in Afrika, die Geschichte einer jüdischen Familie, die 1938 aus Deutschland fliehen muss und in Kenia eine neue Heimat findet, hat mit ihrer einfühlsamen Spiegelung der Erfahrungen von Exil und Entfremdung die Jury der Academy of Motion Picture, Arts & Science in Los Angeles überzeugt. Nach 23 Jahren gewinnt mit der HFF-Absolventin Caroline Link erstmals wieder eine Deutsche den Oscar in der Kategorie bester fremdsprachiger Film.
Die Neuigkeit hat sich in der Hochschule für Fernsehen und Film München wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Hier freut man sich natürlich besonders über die internationale Auszeichnung der ehemaligen Studentin und Hochschulabsolventin Caroline Link. Zu den ersten Gratulanten gehörte der Rektor der Hochschule, Herr Prof. Dr. h.c. Albert Scharf mit den Worten: "Dass wir auf Sie besonders stolz sein dürfen, wissen wir schon lange - aber jetzt hat es die große, weite Welt bestätigt!"
Caroline Link, geb. am 02.06.1964, begann nach einem Amerika-Aufenthalt, einem Praktikum in den Bavaria-Studios und einem Dokumentar-Portrait über Gernot Roll, der auch Kameramann für ihren Oscar-prämierten Spielfilm "Nirgendwo in Afrika" war, 1986 ihr Studium an der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Nach einem Kurzspielfilm "Bunte Blumen" sowie einem Dokumentarfilm über Jürgen Drews "Glück zum Anfassen" zusammen mit Dagmar Wagner ("Das Ei ist eine geschissene Gottesgabe" / Bayerischer Filmpreis) und Patrick Hörl (Chef von Discovery Channel) schloß sie 1993 mit dem Spielfilm "Sommertage", einer bittersüßen Romanze über eine allein erziehende Mutter und ihre drei Buben, ihr Studium mit dem Prädikat "eine ausgezeichnete Leistung" ab.
Bereits in diesem Abschlußfilm, einer Coproduktion der HFF München mit dem BR, WDR und HR, der zahlreiche Preise erhielt, fiel die besondere Doppelbegabung von Caroline Link auf - die emotionale Kraft des dramatischen Erzählens und der Zauber filmischer Poesie.
Aus dem Abschlußzeugnis der HFF-München von Caroline Link sei folgende Passage zitiert:
"So unangestrengt leicht und voll liebenswürdigem Charme die Autorin und Regisseurin ihre Geschichte erzählt, so professionell erweist sich ihre Inszenierung, die Führung der Schauspieler und die eher undramatisch zurückhaltende Kameraführung. Caroline Link's atmosphärisch reicher Jugendfilm "Sommertage" hat 'Seele'. Obwohl von den kleinen Alltagsdramen und seinen sympathischen Protagonisten stets zärtlich und behutsam die Rede ist, verliert die Autorin die schmerzliche Realität der Dinge nie aus dem Auge. Mit sicherem erzählerischen Instinkt entwickelt sie melodramatische Szenarien. 'Wenn Du allein bleibst, kann Dir wenigstens keiner weh tun' - dieser Schuß Realismus aus dem Munde des jugendlichen Hauptprotagonisten Micha bietet der Autorin eine Filmlänge lang Gelegenheit, ihn zu widerlegen."
In ihrem Debütfilm "Jenseits der Stille", ebenfalls unter maßgeblicher Beteiligung des Bayerischen Rundfunks, von Claussen und Woebke Filmproduktion und Roxy Film produziert, ausgezeichnet durch das Bundesfilmband in Silber, den Bayerischen Filmpreis und die Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film, fiel erneut die für Caroline Links Filme oft wiederkehrende und so bewegende Grundthematik, "die magische Topographie der Kindheit" (SZ/Kniebe) auf. Caroline Links ungewöhnliches Talent, das sie bereits in ihrem Abschlußfilm an der HFF bewies, ist die sensible Souveränität, die menschlichen Dramen des Lebens und der Liebe unsentimental und mit einer Leichtigkeit des Ausdrucks zu erzählen - die Einheit von Form und Inhalt.
HFF München, Mai 2003
HFF-Filme erfolgreich beim 18. Internationalen Dokumentarfilmfestival München
Gut 100 Filme präsentierte das 18. Internationale Dokumentarfilmfestival München vom 02. bis 10. Mai 2003 dem hoch interessierten und wissbegierigen Publikum. Dass trotz herrlichsten Biergartenwetters die Vorstellungen hervorragend besucht und nicht wenige ausverkauft waren, erfüllte nicht nur Festivalleiter Hermann Barth mit Genugtuung. Auch die Studentinnen und Studenten der Dokumentarfilmabteilung an der HFF München freuten sich über das äußerst rege Interesse an ihren Filmen. Zu sehen beim dok.fest 2003: Marieluise Fleißer - Pionierin aus Ingolstadt von Fabian Feiner; Gaastdiep - Ein Matrosenfilm von Svenja Klüh, Knut Karger und Philip Vogt; Ortswechsel. Fünf Kapitel über einen Umbruch von Jens Christian Börner und Winfried Härtl; Die achte Welt von Fridolin Schley; Himmelreich von Jan Bosse; Finow von Susanne Mi-Son Quester.
Bei der abschließenden Preisverleihung im Filmmuseum wurden Boris Tomschiczek für One Room Man - Kevin Coyne und Julia Aigner für Die längste Zeit mit einer "Lobenden Erwähnung" von der Jury des diesjährigen FFF-Förderpreises Dokumentarfilm bedacht.
Den FFF-Förderpreis Dokumentarfilm, dotiert mit 3.000 Euro, erhielt Elektra Kara für ihren HFF-Abschlussfilm Himmel Weit - Eine Paradiessuche.
Den FFF-Förderpreis Dokumentarfilm, dotiert mit 2.000 Euro, erhielt Susan Gluth für ihren HFF-Abschlussfilm Nulla si sa, tutto s'immagina - secondo Fellini.
HFF München, 15. Mai 2002
Bayerischer Fernsehpreis 2002 für "Otzenrather Sprung"
Der bereits mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm "Otzenrather Sprung" erhält am 17. Mai 2002 den Bayerischen Fernsehpreis - Der Blaue Panther. Der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber wird damit einen der bedeutendsten Preise für Fernsehschaffende in Deutschland an Jens Schanze, Student in der Dokumentarfilmabteilung der Hochschule für Fernsehen und Film München, für Buch und Regie sowie Kameramann Börres Weiffenbach, Student an der HFF Potsdam-Babelsberg vergeben. Die Langzeitbeobachtung "Otzenrather Sprung" ist bisher mit dem Adolf Grimme Preis 2002, dem Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFörderFonds Bayern im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals München 2002 und dem Preis für den besten Dokumentarfilm beim Studentenfilmfestival "Sehsüchte" Potsdam-Babelsberg ausgezeichnet worden. Vor kurzem wurde der Dokumentarfilm für den Deutschen Kamerapreis / Kamera und Schnitt nominiert.
Die Jury des Bayerischen Fernsehpreises unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Helmut Oeller würdigte an "Otzenrather Sprung" vor allem, dass es den Filmemachern gelungen sei, in archaisch schönen Schwarz-Weiß-Bildern die Aussagen der Betroffenen mit dem Gespür für das Wesentliche zu illustrieren.
Mehr als ein Jahr recherchierten Jens Schanze und Börres Weiffenbach für den Dokumentarfilm, der als Co-Produktion der HFF München mit ZDF-3sat (Produktionsleitung: Krischan Böger) entstanden ist, über eine Dorfumsiedlung im Rheinischen Braunkohlerevier. Eine Langzeitbeobachtung der Landschaft und Menschen, die dem Braunkohleprojekt Garzweiler II weichen müssen. Das Aus für siebzehn Ortschaften, 8.000 EinwohnerInnen und ein Naturschutzgebiet zugunsten eines umstrittenen Großprojekts. Bis zum Jahr 2050 soll die Erdoberfläche bis zu 210 Meter Tiefe abgetragen sein - und damit alles, was sich darauf befindet. Jens Schanze: "Otzenrather Sprung ist der Versuch, die Wirkung einer politischen Entscheidung im Leben der davon Betroffenen sichtbar zu machen. Eigentlich sollte es ein Film werden, in dem man sieht, wie sich Menschen auf ihren erzwungenen Umzug vorbereiten. Doch während der über ein Jahr verteilten Dreharbeiten sind wir vor allem Menschen begegnet, die angesichts ihrer fremdbestimmten Zukunft wie gelähmt sind."
Die Gala anlässlich des Bayerischen Filmpreises wird am 17. Mai 2002 von N24 live ab 19.00 Uhr und auf ProSieben ab 22.15 Uhr übertragen.