Acht HFF-Filme auf dem DOK.FEST 2007
HFF-Film CHRIGU von Jan Gassmann und Christian Ziörjen im Internationalen Wettbewerb. HFF-Werkstattgespräch über PRINZESSINENBAD von Bettina Blümner.
(HFF München, 02.05.2007) Acht Filme der Hochschule für Fernsehen und Film München sind vom 02. bis 10. Mai auf dem 22. Internationalen Dokumentarfilmfestival in München zu sehen. Mit CHRIGU von Jan Gassmann und Christian Ziörjen ist nach CASTELLS (2006, R. Gereon Wetzel) im Vorjahr wieder ein HFF-Film im Internationalen Wettbewerb des Festivals vertreten. CHRIGU machte schon während der BERLINALE 2007 auf sich aufmerksam und gewann dort den Preis der Ökumenischen Jury für die Sektion Internationales Forum des Jungen Films. Der bewegende Dokumentarfilm ist ein nachdenklich stimmendes Zeugnis über wahre Freundschaft und die Schönheit des Lebens (Filmmuseum:Sonntag, 6. Mai, 22. Uhr; Atelier: Mittwoch, 9.Mai, 19.30 Uhr).
ONOMATOPOETIKUM von HFF-Student Knut Karger ist als Vorfilm der Eröffnungsveranstaltung im Gasteig am Mittwoch, 2. Mai, um 20.00 Uhr im Carl-Orff Saal zu sehen. ONOMATOPOETIKUM ist eine dreieinhalb minütige, liebevolle Hommage an das Lautmalerische in der Sprache.
In der Reihe „Neue Filme aus Bayern“ laufen fünf weitere Filme der Hochschule für Fernsehen und Film München:
Mit WEIL DER MENSCH EIN MENSCH IST (60 Min.) zeigen Frauke Finsterwalder und Stephan Hilpert den Aufstieg und Fall eines Jungen in einem Ferienlager der „Falken“ und erinnern damit daran, wie schnell sich Lagerromantik in sein Gegenteil verkehren kann: Donnertag, 3. Mai, 17.30 Uhr, Gasteig Vortragssaal.
CALLSHOP (35 Min.) von Eldar Grigorian porträtiert einen Ort, indem das Telefon die einzige Verbindung zur fernen Heimat ist: Freitag, 4. Mai, 19.00 Uhr Gasteig Vortragssaal.
DAS LEBEN IST EIN LANGER TAG (42 Min.) von Svenja Klüh erzählt das Beziehungsdrama einer jungen polnischen Familie. Für den Film hat die junge Nachwuchsregisseurin gerade einen Preis auf dem renommierten Schweizer Dokumentarfilmfestival „Visions du Réel“ in Nyon gewonnen (s. Link: http://www.visionsdureel.ch): Freitag, 4. Mai, 19.00 Uhr Gasteig Vortragsaal.
DER HOLZMENSCHBAUER (10 Min.) von Katrin Jäger ist ein Porträt über einen Bildhauer, der mit seiner Kettensäge weniger zerstört als vielmehr Verstörendes freilegt. Der Kurzfilm ist Katrin Jägers erster Film an der HFF München – eine Übung in Schwarz-Weiß: Samstag, 5. Mai, 15.00 Uhr, Pinakothek der Moderne.
DER ROTE TEPPICH (88 Min.) von Andrea und Eric Asch erzählt die eigentümliche Geschichte eines autistischen Tausendsassa, der es täglich schafft, seinen Autismus „auszutricksen“, ohne ihm dabei wirklich entkommen zu können. DER ROTE TEPPICH ist der Abschlussfilm der beiden Regisseure in Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk (Redaktion: Petra Felber und Benigna von Kayserlingk) und wurde vom FilmFernsehFonds Bayern gefördert: Sonntag, 6. Mai. 10.00 Uhr, Atelier.
Außerdem findet am Dienstag, 8. Mai, um 10.00 Uhr im Rahmen des DOK.FEST München im Kino der HFF München ein Werkstattgespräch statt. Professor Heiner Stadler, geschäftsführender Leiter der Abteilung IV Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München, spricht mit Regisseurin Bettina Blümner und Cutterin Inge Schneider über deren Film PRINZESSINNENBAD (92 Min.), der auch im Internationalen Programm des Festivals zu sehen ist. Der Eintritt ist frei.
Und last but not least gibt es im Vortragssaal der Bibliothek im Gasteig zwei Schulvorstellungen des Dokumentarfilmfestivals mit den HFF-Filmen:
FAZENDA DA ESPERANCA von Anja Lupfer, Dienstag, 8. Mai, ab 11.00 Uhr
CHRIGU von Jan Gassmann und Christian Ziörjen, Mittwoch, 9. Mai, ab 10.00 Uhr.