HFF München auf dem Filmfest München 2007
Die Münchner Filmhochschule ist mit den zwei Abschlussfilmen FATA MORGANA und SIEBEN TAGE SONNTAG, dem 'Professorenfilm' DER PROSPEKTOR sowie acht weiteren Filmen, deren Regisseure an der HFF München studiert haben, im Programm des diesjährigen Filmfests vertreten.
(HFF München, 20. Juni 2007) Starke Präsenz zeigt die Münchner Filmhochschule beim Filmfest München 2007 in den Reihen Neue Deutsche Kinofilme, Deutsche Fernsehfilme und beim Kinderfilmfest.
Da ist zum einen der Diplomfilm FATA MORGANA von Simon Groß. Der Regieabsolvent erzählt den Alptraum von Laura (Marie Zielcke) und Daniel (Matthias Schweighöfer), die sich in der Sahara verirren und erkennen müssen, dass ihr vermeintlicher Retter (Jean-Hughes Anglade) sie immer weiter in die Wüste lotst. Das Debüt wurde vom FFF gefördert und von Enigma Film/Odeon Film/Lunaris Film/BR produziert. Zu sehen ist FATA MORGANA in der Reihe Neue Deutsche Kinofilme am Samstag, 23.06., um 17:00 Uhr im MaxX 2 und am Dienstag, 26.06., um 16:30 Uhr im MaxX 4.
Wie Simon Groß lernte auch Niels Laupert sein Regiehandwerk in der Abteilung Film und Fernsehspiel bei Professor Andreas Gruber. Dass auch Lauperts Diplom- und Debütfilm SIEBEN TAGE SONNTAG auf dem Filmfest München Premiere feiern kann (Vorstellungen
am Samstag, 23.06., um 22:00 Uhr im MaxX 2 und am Montag, 25.06., um 14:00 Uhr im MaxX 4) freut Gruber besonders. Lauperts Film erzählt die Geschichte von Adam (Ludwig Trepte), Tommek (Martin Kiefer) und ihrer Clique an einem gewöhnlichen Sonntag. Doch dieser Tag endet anders als die bisherigen Sonntage. Aus einer Laune heraus steht plötzlich diese Wette zwischen Adam und Tommek im Raum. Der Einsatz: Ein Menschenleben. SIEBEN TAGE SONNTAG wurde von Thomas Bartl, Alexander Dierbach und mit Unterstützung von ARRI produziert und vom FFF Bayern, der FFA, der HFF München und der Mentor Stiftung Deutschland gefördert.
Premiere feiert Heiner Stadler, geschäftsführender Professor der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München, mit seinem fiktiven Dokumentarfilm DER PROSPEKTOR am Mittwoch, 27.06., um 21:30 Uhr im MaxX 4 (weitere Vorstellung am Samstag, 30.06., um 17:30 Uhr im MaxX 3 in der Reihe Neue Deutsche Kinofilme). Eine fiktive Biografie, die Stadler aus Realfilm, Dokumentar- und Archivmaterial um seinen Protagonisten Max Teller gewebt hat. Heiner Stadler ist Absolvent der HFF München, sein vorheriger Film "Essen, schlafen, keine Frauen" wurde 2004 für den Europäischen Filmpreis als bester Dokumentarfilm nominiert.
Außerdem von HFF-Absolventen auf dem Filmfest München 2007 zu sehen: AUTISTIC DISCO von Hans Steinbichler, BESTE ZEIT von Marcus H. Rosenmüller, DER MONDMANN von Fritz Böhm (Kinderfilmfest), ALTE FREUNDE von Friedemann Fromm, DAS GROSSE HOBEDITZN von Matthias Kiefersauer, MEINE BÖSE FREUNDIN von Maris Pfeiffer, DER NOVEMBERMANN von Jobst Oetzmann, EIN FLIEHENDES PFERD von Rainer Kaufmann.