Aktuelle Pressemitteilungen
HFF-Absolvent Wim Wenders für den Oscar nominiert
Wenders‘ Film „Pina“ nominiert als bester Dokumentarfilm / Verleihung der Oscars am 26. Februar in L.A. / Wim Wenders studierte von 1967 bis 1970 an der HFF München
Presseinformation
Professor Ulrich Limmer ist neuer Leiter der Abteilung Drehbuch an der HFF München
Der Produzent und Co-Autor des oscarnominierten Films "Schtonk!" ist selbst Absolvent der HFF München und wird die Abteilung Drehbuch gemeinsam mit Lehrstuhlinhaber Professor Michael Gutmann leiten.
Pressemitteilung
Videoinstallation "Elástico" von HFF-Studenten feiert am 15. Oktober Premiere in der Pinakothek der Moderne
Die Videoinstallation der HFF-Studenten Jan Linnartz und Max Mayer ist für ein Förderprogramm von BMW Group und Die Neue Sammlung entstanden und ab 15. Oktober ein Jahr lang jeden Abend nach Einbruch der Dunkelheit von Außen (Barerstraße) in der Pinakothek der Moderne zu sehen.
Zur Pressemitteilung
TOTEM von HFF-Asolventin Jessica Krummacher feiert Weltpremiere auf dem 68. Venedig Film Festival 2011
Film läuft in der Reihe "Settimana Internazionale della Critica di Venezia" / Jessica Krummacher hat an der HFF München Dokumentarfilm studiert
Zur Pressemitteilung
Die HFF München trauert um Dr. Leo Kirch
Die Hochschule für Fernsehen und Film verabschiedet sich in Dankbarkeit von Dr. Leo Kirch / Die von ihm gegründete Kirch Stiftung unterstützt Studierende der HFF München bereits seit über fünf Jahren u.a. mit dem „Stipendium Medienkunst der Hochschule für Fernsehen und Film München“
Zur Pressemitteilung
DEUTSCHER KAMERAPREIS 2011 FÜR PROFESSOR AXEL BLOCK
Für sein Lebenswerk wird Axel Block mit dem KAMERAPREIS 2011 ausgezeichnet. Das auszeichnende Kuratorium sieht in Blocks Arbeit, die sich in mehr als 100 Kino- und Fernsehfilmen ausdrückt, neben seiner „anhaltenden Neugier“ vor allem auch seine „unverwechselbare Bildsprache“. Der Geschäftsführer des Vereins DEUTSCHER KAMERAPREIS, Christoph Augenstein, begründet die besondere Auszeichnung: „Ästhetik und Narration gehen in dem filmischen Werk des bescheidenen Bildstrategen stets eine fließende Symbiose ein“. Wir gratulieren herzlich!
Professor Dr. Gerhard Fuchs einstimmig als Präsident der HFF München bestätigt
HFF-Senat wählte Prof. Dr. Gerhard Fuchs einstimmig zum Präsidenten / Der Fernsehdirektor des BR tritt damit seine dritte Amtszeit an / BR-Intendant Ulrich Wilhelm vom Senat einstimmig als Leiter der HFF-Abteilung "Kino- und Fernsehfilm" gewählt
Alle weiteren Informationen
HFF-Abschlussfilm APELE TAC / SILENT RIVER für Europäischen Filmpreis nominiert
APELE TAC / SILENT RIVER ist der HFF-Abschlussfilm von Regisseurin Anca Miruna Lăzărescu, Kameramann Christian Stangassinger sowie Daniel Schmidt, der den Film gemeinsam mit David Lindner (Filmallee) produziert hat.
Alle weiteren Informationen
"Subjektiv. Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert" ist ein echter Publikumserfolg
Die erste Ausstellung eines Museums zum Dokumentarfilm in Kooperation mit der HFF München zog über 30.000 Besucher an / Verlängerung der Ausstellung endet am 27. Februar 2011
Alle weiteren Informationen
Vier Filme der HFF München auf der Berlinale 2011
Wenn in Berlin vom 10. bis 20. Februar 2011 wieder die roten Teppiche für den nationalen und internationalen Film ausgerollt werden, sind gleich vier Filme der Hochschule für Fernsehen und Film München mit am Start – einer geht sogar ins Rennen um einen Goldenen Bären.
Alle weiteren Informationen
HFF-Film "Seppi & Hias" als Erstausstrahlung im Bayerischen Fernsehen
„Seppi & Hias“ von HFF-Absolvent Emre Koca läuft am 20. Februar 2011 im Bayerischen Fernsehen / Der Film wurde mit dem Knax-Kinderfilmpreis beim Bayreuther Filmfest „Kontrast“ ausgezeichnet
Preisgekrönt geht es zur Erstausstrahlung im Bayerischen Fernsehen: „Seppi & Hias“ von HFF-Absolvent Emre Koca wurde beim 12. Bayreuther Filmfest „Kontast“ mit dem Knax-Kinderfilmpreis ausgezeichnet und konnte damit bereits vor den Augen einer jungen Fan-Gemeinde erfolgreich bestehen. Für alle, die nicht in Bayreuth dabei sein konnten, wird der Film nun auch im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Sendetermin ist Sonntag, der 20. Februar um 14 Uhr.
Mit dem halbstündigen, autobiografisch gefärbten Kurzspielfilm „Seppi & Hias“ über eine Freundschaft, die kulturelle und religiöse Grenzen überwindet, beendete der 1971 in der Türkei geborene und im oberbayerischen Beuerberg aufgewachsene Emre Koca erfolgreich sein Studium an der Münchner HFF. Er erzählt darin die deutsch-türkischen Lausbuben-Geschichten der beiden Drittklässler Yusuf und Matthias, deren Spitznamen Seppi und Hias lauten. Obwohl Seppi der ruhigere von beiden ist, lässt er sich immer wieder von seinem Freund Hias mitreißen, wenn es um Phantasiegeschichten und natürlich das Aushecken von Streichen geht. Irgendwann werden beide aufgrund ihrer jeweiligen Religion mit ihren „Sünden“ konfrontiert: Hias muss zur Kommunion gehen und den ersten Gang zum Beichtstuhl meistern, Seppi bekommt Besuch von seinem islamisch-konservativen Onkel aus der Türkei, der den Neffen auf den Pfad Mohammeds zurückbringen möchte und ihm zuerst einmal das Essen von Schweinefleisch abgewöhnen will. Als Hias‘ Vater konnte Emre Koca übrigens Hansi Kraus als Schauspieler verpflichten, der in den 60er Jahren in Helmut Käutners Verfilmung der „Lausbubengeschichten“ selbst Bayern unsicher machte.
Weitere Infos zur Sendung:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/film-und-serie/seppi-und-hias-kurzspielfilm-amre-koca-ID1296479654299.xml
HFF-Film "Hinter diesen Bergen" erfolgreich beim International Filmfestival Rotterdam gelaufen
„Hinter diesen Bergen“ von HFF-Student Michael Krummenacher lief vergangene Woche auf dem International Filmfestival Rotterdam und erntete für seinen emotionalen Blick hinter die idyllische Fassade einer Schweizer Kleinstadt große Anerkennung vom Publikum
Das International Filmfestival Rotterdam ist das größte Filmfestival in den Niederlanden und findet jährlich in Rotterdam statt. Ein Fokus liegt dabei auf Erst- oder Zweitfilmen junger Filmschaffender. HFF-Student Michael Krummenacher wurde in diesem Jahr mit seinem Film „Hinter diesen Bergen“ nach Rotterdam eingeladen.
„Hinter diesen Bergen“ wurde produziert von Passanten Filmproduktion und HFF-Studentin Judith Fülle in Zusammenarbeit mit der HFF München und erzählt die Geschichte von Milena und Heidi in einer Schweizer Kleinstadt: Während Heidi die Matura bestanden hat, ist Milena durchgefallen. Beide wollen weg von zu Hause, und Milena arbeitet für diese Unabhängigkeit in einem Schuhlager. Heidi entfernt sich währenddessen immer weiter von ihrer Freundin, und als die Freundschaft schließlich in Trümmern liegt, hält Milena nichts mehr und sie flieht in die Berge. Heidi folgt ihr.
„Hinter diesen Bergen“ blickt hinter die saubere Kulisse der Schweizer Kleinstadtidylle und bringt über v.a. über die zwei starken Hauptfiguren Konflikte, Emotionen und Sehnsüchte an die Oberfläche.
Die HFF München trauert um Bernd Eichinger
Er war einzigartig, er war umstritten, er war so erfolgreich wie kein anderer Ehemaliger der Münchner Filmhochschule, er war er, er war Bernd Eichinger. Der Grundstock zu seiner Karriere wurde in der HFF München gelegt. Dort – damals noch in Schwabing angesiedelt - studierte Eichinger von 1970 bis 1973.
(HFF München, 26. Januar 2011) Betroffen, bestürzt, fassungslos reagieren alle an der Hochschule für Fernsehen und Film München. „Wir müssen erst begreifen, dass Bernd Eichinger nicht mehr lebt. Er wird uns fehlen als Persönlichkeit mit professioneller Vorbildfunktion und menschlicher Größe“, sagt Gerhard Fuchs, Präsident der HFF München. Mit Bernd Eichinger hat die Filmwelt einen ihrer international erfolgreichsten Filmproduzenten verloren und die Hochschule für Fernsehen und Film trauert um eine ihrer größten Berühmtheiten. Sein Leben war das Filmemachen, er war leidenschaftlicher Produzent, Drehbuchautor, Regisseur und Verleiher, mit unzähligen Preisen ausgezeichnet. Er war ein Kämpfer, der deutschen Produktionen die Tür öffnete, der Gespür für Stoffe und Themen hatte und dazu die Fähigkeit, daraus eine grandiose Erfolgsstory werden zu lassen.
Bernd Eichinger hat im C-Kurs studiert, von 1970 bis 1973. Seine HFF- Filme hießen CANOSSA, DAS ERSTE JAHR, DER KLEINE SOLDAT. Als er bereits 1975 für die Produktion von Wim Wenders FALSCHE BEWEGUNG den Bundesfilmpreis erhielt, war das der Auftakt für die Auszeichnung mit allen Preisen, die höchsten Rang und Namen haben.
Mehrmals wurden seine Filme für den OSCAR nominiert, im Frühjahr des vergangenen Jahres nahm er den Deutschen Filmpreis für sein Lebenswerk entgegen. Gerhard Fuchs: „Wir verabschieden uns in Trauer um ihn und in Ehrfurcht vor ihm. Für viele unserer Studierenden war Bernd Eichinger ein Vorbild, er wird es über seinen Tod hinaus für viele bleiben.“
VON MENSCHEN, MASCHINEN UND EINER MENGE PREISEN - DER BAYERISCHE FILMPREIS 2010
Die Hochschule für Fernsehen und Film gratuliert allen ihren „Ehemaligen“, die den begehrten PIERROT in diesem Jahr nach Hause tragen durften oder an den ausgezeichneten Filmen maßgeblich beteiligt waren.
Für PLUG AND PRAY erhielt HFF-Absolvent Jens Schanze den Bayerischen Filmpreis 2010, den “Dokumentarfilmpreis für Drehbuch und Regie“. Sebastian Stern wurde mit dem Nachwuchsregiepreis für seinen Spielfilm DIE HUMMEL ausgezeichnet.
(HFF München, Januar 2011) Mit seinem abendfüllenden Dokumentarfilm PLUG AND PRAY begibt sich Jens Schanze auf die Suche nach einem alten Menschheitstraum: Der Erschaffung künstlicher Intelligenz. Der Film stelle, so heißt es in der Jurybegründung, grundlegende Fragen nach der Zukunft des Menschseins und sei ein Plädoyer für die Ehrfurcht vor dem natürlichen Mysterium von Leben und Tod. Gemeinsam mit Kameramann Börres Weiffenbach, mit dem Schanze bereits bei WINTERKINDER und mehreren anderen Projekten erfolgreich zusammengearbeitet hat, Schanze schafft mit seinem Film auch ein Denkmal für den Technikpionier und ehemaligen Professor des MIT, Joseph Weizenbaum. Weizenbaum nimmt im Gegensatz zu seinen Forscherkollegen, die ebenfalls zu Wort kommen, einen eher kritischen Standpunkt ein.
Auch weitere unserer ehemaligen Studenten wurden mit einen der begehrtesten Preise der deutschen Filmlandschaft ausgezeichnet. Die Hochschule für Fernsehen und Film gratuliert Sebastian Stern zum Nachwuchsregiepreis 2010 für seinen tragisch-komischen HFF-Abschlussfilm DIE HUMMEL (Kamera: HFF-Absolvent Sven Zellner). Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von Sterns „atmosphärischer Genauigkeit und augenzwinkernder Melancholie“, mit der er den Film erzählt. Lebensnah und wahrhaftig zeichnet Stern die Geschichte seines Anti-Helden nach, der sich erst selbstfinden muss, um die Weichen seines Lebens neu stellen zu können.
Den Bayerischen Filmpreis 2010 für das beste Szenenbild konnte Silke Buhr entgegennehmen. In dem mehrfach prämierten POLL von Chris Kraus gestaltete Silke Buhr, die auch für das Szenenbild in Florian Henckel von Donnersmarcks DAS LEBEN DER ANDEREN verantwortlich zeichnete, mit dem Bau des estischen Guts Poll eine außergewöhnliche Filmwelt. „Dafür haben Silke Buhr und ihr Team nie da gewesene Orte für das Kino neu entdeckt“, lautet der abschließende Satz der Jury.
HFF-Absolvent Ralf Huettner führte Regie bei VINCENT WILL MEER, für den Florian David Fitz (Absolvent der Drehbuchwerkstatt München) mit dem Bayerischen Filmpreis in der Kategorie „Bestes Drehbuch“ sowie mit dem „Publikumspreis“ ausgezeichnet wurde. VINCENT WILL MEER wurde produziert von Viola Jäger, die ihr Handwerk an der HFF München erlernte, und Harald Kügler, beide Olga Film.
Den Produzentenpreis 2010 erhielt Uli Aselmann für DAS BLAUE VOM HIMMEL, den HFF-Absolvent Hans Steinbichler einfühlsam inszenierte.
Über den großartigen Erfolg beim Bayerischen Filmpreis 2010 freut sich die HFF München mit und für ihre „Ehemaligen“ sehr und gratuliert allen Preisträgern herzlich zu ihren Leistungen.
DAAD Preis 2010 an Dokumentarfilmer David Vogel
(HFF München, Dezember 20109) Im feierlichen Rahmen der diesjährigen Diplomfeier der Hochschule für Fernsehen und Film München erhielt David Vogel, Absolvent der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München, den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender.
Zwei Jahre arbeitete David Vogel an seinem Abschlussfilm SHALOM CHAVERIM, SHALOM SHALOM, einem abendfüllenden Dokumentarfilm über die Theater-Wohngemeinschaft Nemashim in Haifa: ein arabisch-hebräisches Projekt, dessen jugendliche Mitglieder durch Zusammenwohnen und Zusammentheaterspielen zu einem interkulturellen Dialog finden wollen. Gegenseitiger Respekt und Verständigung untereinander gehören zum Mittelpunkt ihrer Aktivitäten. Sehr frei übertragen bedeutet Nemashim “Jugend spielt Frieden, Jugend lebt Theater“. David Vogel begleitet und beobachtet die Gemeinschaft ruhig und genau und verfolgt ihren Weg - bis das Projekt an der politischen Realität zerbricht.
David Vogel hat während seiner Studienzeit eine eigene dokumentarische Handschrift entwickelt. Er nimmt nicht nur seine Protagonisten sehr ernst, sondern betrachtet auch die sozialen und ökonomischen Zusammenhänge, aus denen sie stammen, mit größtem Respekt. Das gilt bereits für seinen ersten Film FRANZIA und setzt sich fort in YAZIDS BRÜDER, der auf verschiedenen Festivals noch mehr Erfolge feiern konnte als FRANZIA. 2006 entstanden der Experimentalfilm FILMING WITHOUT CAMERA und der Dokumentarfilm SAO PAULO UND DIE HELIKOPTER.
Professor Heiner Stadler, Vogels Professor über viele Jahre, überreicht ihm die Urkunde für den DAAD-Preis mit großer Genugtuung: „Ich freue mich ganz besonders, Ihnen diese Anerkennung zukommen lassen zu dürfen“.
David Vogel wurde 1978 in Zürich geboren. Von 2000-2002 arbeitete er als Redakteur bei Radio 24 und SF DRS. Seit 2002 studierte er an der HFF München. Er ist als freischaffender Autor für Radio und Film tätig.
Die HFF München gratuliert ihrem Absolventen David Vogel zum DAAD-Preis 2010 und freut sich darüber, Talente wie David Vogel mit Hilfe dieses Preises fördern zu können.
Der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) stellt den deutschen Hochschulen jährlich diesen Preis zur Verfügung. Er soll das persönliche Engagement einer ausländischen Studentin oder eines ausländischen Studenten würdigen, das jenseits der üblicherweise erbrachten Studienleistungen liegt.
Subjektiv: "Wen interessiert schon der Alltag?"
(HFF München, 06.12. 2010) Ergänzend zur Ausstellung SUBJEKTIV. DOKUMENTARFILM IM 21. JAHRHUNDERT in der Pinakothek der Moderne finden bis zum 20. Februar an sie-ben Donnerstagen Gesprächsrunden mit bekannten Filmemachern statt. "Wen interessiert schon Alltag?", so lautet die Auftaktveranstaltung mit der Filmemacherin und HFF München-Professorin Doris Dörrie am 9. Dezember. Das Gespräch führen die beiden Kuratoren Bernhart Schwenk, Pinakothek der Moderne, und Heiner Stadler, Professor für Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Die Diskussionsrunden werden dann dann im Neuen Jahr jeweils Donnerstags um 18.30 Uhr fortgesetzt: 13. Januar ("Kann man Leben recherchieren?"), 20. Januar ("Ist der Spielfilm der bessere Dokumentarfilm?"), 27. Januar ("Blockiert Theorie die Arbeit am Film?"), 3. Februar ("Wo bleibt im Dokumentarfilm die Kunst?"), 10. Februar ("Braucht die Bildende Kunst das Dokumentarische?"), 17. Februar ("Gibt es den Dokumentarfilm ohne Grenzüberschreitung?").
SUBJEKTIV. DOKUMENTARFILM IM 21. JAHRHUNDERT ist eine gemeinsame Ausstellung der Pinakothek der Moderne und der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Weitere Infos: www.pinakothek.de/pinakothek-der-moderne/
Mit ihrer Videoinstallation SCHNITT – RAUM wollen die HFF-Studierenden Gudrun Gruber, Michael Schmitt, Friedrich Rackwitz und Alexander Hick zu einer anderen Rezeption dokumentarischer Erzählweisen anregen. SCHNITT – RAUM ergänzt die Ausstellung und die Veranstaltungen in der Pinakothek der Moderne. Premiere ist am Mittwoch, 8. Dezember um 19.00 Uhr im MaximiliansForum (Unterführung Maximilianstraße). Durch Parallel-projektionen wollen die Studierenden die linearen Erzählstrukturen von jeweils vier Doku-mentarfilmen der HFF München aufbrechen und damit einen anderen Blick auf die Filme zulassen. Jeder Betrachter kann so zu seinem eigenen Cutter und Regisseur werden. Gezeigt werden die Filme der HFF-Studierenden Svenja Klüh (DAS LEBEN IST EIN LANGER TAG), Andreas Bolm (DIE SCHLÄFER), Alexandra Gulea (DIE DAUMENDREHER) und Jan Bosse (HIMMELREICH). Die Filme sind jeweils eine Woche lang, täglich von 10 bis 24 Uhr zu sehen. Programmwechsel ist immer mittwochs bis zum 29. Dezember. SCHNITT - RAUM ist eine Ausstellung der Landeshauptstadt München in Kooperation mit der Hochschule für Fernsehen und Film München und der Pinakothek der Moderne.
Weitere Infos zur HFF München finden Sie unter: www.hff-muc.de. Oder besuchen Sie uns einfach auf facebook unter: www.facebook.com/pages/Muenchen-Germany/HFF-Munchen/329376704697?ref=ts
DREIMAL DRAUSSEN
Das 30. Internationale Festival der Filmhochschulen in München eröffnet mit dem HFF-Film dreimaldraussen von Miriam Märk und Alexander Costea. Außerdem laufen drei Kurzfilme der HFF München im internationalen Wettbewerb. Sieben Filme der HFF München sind in einem Special am kommenden Samstag zu sehen.
(HFF München, 12.11.2010) „dreimaldraussen“ von Miriam Märk und Alexander Costea (beide Buch und Regie) sowie Thorsten Harms (Kamera) und Alexander Krötzsch (Produktion) erzählt auf humorvolle Weise ein Geschichte von „Freigängern“, die bei einem achtstündigen Haftausgang auf ein Leben nach dem Gefängnis vorbereitet werden sollen und dabei von ehrenamtlichen Betreuern begleitet werden. Der Film feierte seine Premiere bereits bei den diesjährigen Internationalen Hofer Filmtagen. Mit „dreimaldraussen“ wird das Festival am Sonntag im Arri-Kino eröffnet. Am Samstag, 20. November um 18.30 Uhr wird er im Kino des Filmmuseums wiederholt.
Im Internationalen Wettbewerb laufen die beiden Dokumentarfilme OHNE ATEM von Fabio Stoll und ES WIRD EINMAL GEWESEN SEIN von Anca Miruna Lazarescu sowie der Spielfilm DANIELS ASCHE von Boris Kunz.
Im HFF-Special am kommenden Samstag, 20. November sind ab 11 Uhr vier Spielfilme und drei Dokumentarfilme im Filmmuseum zu sehen: LIFE IS EASY von Lennart Ruff , VATERSPRACHE von Mirjam Orthen, NEBENEINANDER von Christoph Englert, ZWEI ZIMMER, BALKON von Enno Reese, VON HAUS ZU HAUS von Friederike Güssefeld, PRIVATE EYES von Andrea Thiele sowie DAS EINE ZIEHT DAS ANDERE SO NACH von Juliane Ahrens und Simon Weber. Von Lennart Ruff stammt auch der Trailer des diesjährigen Filmfestivals.
Weitere Infos zur HFF München finden Sie unter: www.hff-muc.de. Oder besuchen Sie uns einfach auf facebook unter: www.facebook.com/pages/Muenchen-Germany/HFF-Munchen/329376704697?ref=ts
FLUGVERSUCHE
Das Kurzfilmprojekt der HFF München in Zusammenarbeit mit Studierenden der Theaterwissenschaft München (TWM) an der LMU und dem Bayerisches Fernsehen feiert am Mittwoch, 13. Oktober 2010, 23.40 Uhr seine TV-Premiere.
FLUGVERSUCHE so lautet der Titel eines Kurzfilmprojektes, das aus der Zusammenarbeit zwischen Professor Manfred Heid, geschäftsführender Leiter der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft der HFF München, Jürgen Schläder, Professor der Theaterwissenschaft an der LMU München, und Hubert von Spreti, Leiter der BR-Redaktion Film und Teleclub, entstand. Morgen, Mittwoch, 13. Oktober hat der Film seine TV-Premiere und wird im Rahmen der BR-Kurzfilmnacht um 23.40 Uhr im Programm des Bayerischen Fernsehens ausgestrahlt.
FLUGVERSUCHE erzählt einen Tag aus dem Leben des 24jährigen Marcel. Ausgerechnet an Lucas Geburtstag überträgt Nadine ihrem Freund Marcel die Verantwortung für den gemeinsamen vierjährigen Sohn Luca. Marcel denkt sich nichts dabei und tut das, was er sonst auch tun würde: Rumhängen im Skatepark, Dealen – und Luca kommt einfach mit. Als ein Drogendeal zu platzen scheint, weil sich Polizisten nähern, verwickelt Marcel den kleinen Luca in ein aufregendes Spiel: Er soll Räuber und Gendarm spielen und dabei das Drogentütchen als "Beute" verstecken. Zunächst scheint alles gut zu gehen, doch plötzlich liegt Luca bewusstlos am Boden. Ein Sturz? Oder hat Luca etwa aus Versehen von den Drogen genascht? Im Krankenhaus wird klar, dass Luca nur gefallen ist - doch für Marcel ist nichts mehr wie zuvor.
Die Idee zu dem Film entstand im Rahmen eines Seminars "Schreiben von Kurzfilmen" unter der Leitung von Nathalie Weidenfeld und Hubert von Spreti an der TWM. Das Buch zu Flugversuche stammt von Milena Klemke und Gloria Stamm, beides Studentinnen der Theaterwissenschaft an der LMU München. Die Regie führte Sebastian Stern, Student der HFF München, dessen Abschlussfilm DIE HUMMEL seit August im Kino läuft. Zusammen mit Michael Wolf, ebenfalls Student der HFF München, hat er auch den Film geschnitten. Sven Zellner, Absolvent der HFF München und aktuell künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Kamera, führte die Kamera. Ausführende Produzenten waren David Lindner (Filmallee) und Ina Mikkat, beides Absolventen der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft der HFF München. Verantwortlich für die Produktion zeichnete Wolfgang Latteyer, künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Produktion und Medienwirtschaft der HFF München. Alle anderen Positionen des Filmteams wie Aufnahmeleitung, Skript, Szenenbild, Maske usw. übernahmen Studierende der Theaterwissenschaft.
FLUGVERSUCHE ist eine Gemeinschaftsproduktion zwischen der HFF München (Abteilung Produktion und Medienwirtschaft), dem Bayerischen Rundfunk (Redaktion Film und Teleclub) sowie der Theaterwissenschaft an der LMU München.