Aktuelle Pressemitteilungen
HOW LONG IS NOW?
HFF München-Studentin Noemi Schneider erhält das HFF-Stipendium für Medienkunst der Kirch-Stiftung
(HFF München, 19.07.2010) Das Jahrestipendium für Medienkunst geht in diesem Jahr an Noemi Schneider, Studentin der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Noemi Schneider bekommt zur Verwirklichung ihres multimedialen Projektes HOW LONG IS NOW ein Jahr lang 800.- Euro monatlich, eine Wohnung mit Atelier mietfrei sowie 5.000.- Euro Materialkostenzuschuss.
Noemi Schneider beschreibt HOW LONG IS NOW als eine "multimediale Rauminstallation in der Zeit". Ihr Experiment, das sie in dem zur Verfügung gestellten Atelier verwirklichen will, teilt sich ein in fünf Phasen. Am Anfang steht die Ausschreibung auf einer eigens dafür eingerichteten Website: www.howlongisnow.org. Ab dem 1. Dezember haben alle, die mitmachen wollen, die Möglichkeit, dort Drei-Sekunden-Filme hochzuladen (Phase 1). Das so gesammelte Material wird dann auf 16mm Filmmaterial ausbelichtet (Mumifizierung, Phase 2). Gleichzeitig wird im Atelier eine begehbare Raumskulptur geschaffen, in deren Mitte sich ein Filmprojektor befindet, der sich in drei Sekunden um seine eigene Achse dreht und dabei die eingesandten Drei-Sekunden-Filme auf die in umgebende Leinwand projiziert. Hier entsteht das eigentliche Zeit- und Raum-Gefühl von HOW LONG IS NOW (Phase drei). Aber nicht nur innerhalb der Raumskulptur können die Drei-Sekunden-Filme erlebt werden. Auch von Außen sind die Projektionen zu sehen. Die so projizierten Filme bekommen etwas Grafisches. "Mit Licht Schreiben" nennt das Noemi Schneider (Phase vier). Wer will kann sich dann frei nach dem Motto "Gegenwart gefällig?" mit einer kleinen digitalen Kamera sein eigenes Stück Gegenwart aus dem Zylinder mitnehmen (Phase fünf). Kurzum in dem Projekt geht es um nichts geringeres als um die Frage von Film, Raum und Zeit und wie wir als Zuschauer oder Akteure diese Beziehungen wahrnehmen.
In den Augen der siebenköpfigen Jury, bestehend aus Professorin Dr. Michaela Krützen, Abteilung Kommunikations- und Medienwissenschaft HFF München, Architektin Regina Hesselberger-Purrmann, Kunstkritikerin Ingrid Rein, Rechtsanwalt Friedrich Carl Rein, Kirch-Stiftung, Professor Heiner Stadler, Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik HFF München, Dr. Stephan Urbaschek, Senior-Kurator für Ausstellungen und Medienkunst der Sammlung Goetz sowie Professor Klaus vom Bruch, Medienkunst an der Akademie der Bildenden Künste München, bestach an Noemi Schneiders Idee zu einer multimedialen Rauminstallation vor allem das Zeitexperiment des Projektes und die technische Versuchsanordnung. Noemi Schneider sei damit eine spannende Wette eingegangen.
Im November kann die Studentin in das von der Kirch-Stiftung mietfrei zur Verfügung gestellte Atelier und Wohnhaus einziehen, um an der Verwirklichung ihrer Idee bis September 2011 zu arbeiten.
Das Stipendium Medienkunst der Hochschule für Fernsehen und Film München wurde bereits zum fünften Mal vergeben. Im letzten Jahr gewann Ali Zojaji des begehrte Stipendium für seine Projektidee DAS BILD VOM BÖSEN MANN; Sven Zellner erhielt den Förderpreis für den Blog zu einem Dokumentarfilmprojekt über Goldgräber in der Mongolei. Ali Zojaji ist gerade dabei, seine Projektidee für die Präsentation im Oktober fertigzustellen. Sven Zellner bereitet alles für den Dreh in der Mongolei im August diesen Jahres vor.
Für das Stipendium Medienkunst können sich alle Studierende und alle Absolventen der HFF München bewerben, die das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Absolventen der HFF München mit "Förderpreis Deutscher Film" ausgezeichnet
Am 30. Juni 2010 wurde der begehrte FÖRDERPREIS DEUTSCHER FILM verliehen. Vier der fünf vergebenen Auszeichnungen gingen an Absolventen der Münchner Filmhochschule. Mit dem von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk gestifteten Preis wurden heuer zum 22. Mal Filmemacher ausgezeichnet, die herausragende Regie-, Produktions-und Drehbuchleistungen zeigen oder deren Schauspieler durch besonderes Können auffallen.
Die Jury, der Katharina Schüttler, Steffen Kuchenreuther und Christian Petzold angehörten, präsentierte ihre Entscheidung gestern am frühen Abend:
Der mit 20.000 Euro dotierte Förderpreis Deutscher Film PRODUKTION ging an Khaled Kaissar, Balint Tolnay-Knefely, Benedikt Böllhoff und Max Frauenknecht (beide HFF-Absolventen) die den HFF-Abschlussfilm TRANSIT von Philipp Leinemann produzierten.
Christoph Hochhäusler schrieb zusammen mit Ulrich Peltzer das Drehbuch für UNTER DIR DIE STADT. Dafür erhielten sie den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis Deutscher Film DREHBUCH.
Den Spielfilm MORGEN DAS LEBEN der HFF-Absolventen Alexander Riedel und Bettina Timm hoben die schauspielerischen Leistungen von Ulrika Arnold und Jochen Strodthoff heraus. Beide wurden mit dem Förderpreis Deutscher Film SCHAUSPIEL (5000 Euro) ausgezeichnet.
Sowohl TRANSIT wie MORGEN DAS LEBEN wurden vom FilmFernsehFonds Bayern gefördert.
Die Liste der aus der HFF München hervorgegangen Nominierten für den Förderpreis war lang und glänzend: BERGBLUT war für fünf Kategorien vorgeschlagen, DAS LETZTE SCHWEIGEN für drei, DIE HUMMEL für vier, MORGEN DAS LEBEN für fünf, UNTER DIR DIE STADT für zwei und TRANSIT für vier.
Insgesamt hatten sich 39 Filmemacher darum beworben, in einer Kategorie - oder mehreren - den Förderpreis Deutscher Film zu gewinnen.
Die Hochschule für Fernsehen und Film München gratuliert ihre erfolgreichen Absolventen und freut sich mit ihnen über die Anerkennung für ihre Werke.
BERNHARD WICKI Filmpreis für PICCO
Philip Koch erhält für seinen HFF München-Abschlussfilm PICCO den mit 5.000 Euro dotierten Nachwuchspreis des Bernhard Wicki Gedächtnisfonds. Philip Koch ist damit der erste Preisträger in der neu geschaffenen Kategorie. Die Preisverleihung des diesjährigen Bernhard Wicki Filmpreises – DIE BRÜCKE – der Friedenspreis des deutschen Filmes wird während des Internationalen Filmfests München am 1. Juli 2010 im Münchner Cuvilliés-Theater stattfinden.
(HFF München, 01.06.2010) Es ist schon eine kleine Erfolgsgeschichte, an der Philip Koch mit seinem ersten Langfilm schreibt. Zuletzt konnte er seinen Film in Cannes im Rahmen der Quinzaine des Réalisateurs zeigen. Im Januar erhielt er bereits den Preis des Saarländischen Ministerpräsidenten im Rahmen des Max Ophüls Filmfestivals und jetzt folgt der Nachwuchsfilmpreis des Bernhard Wicki Gedächtnisfonds. Die Jury gab zur Begründung an: „Erstlingsregisseur Koch entwirft ein Plädoyer für Menschlichkeit für die jungen Schiffbrüchigen dieser Gesellschaft. Seine gesellschaftspolitische Haltung und sein Schrei nach Gerechtigkeit - auch für jene, die selber Unrecht getan haben - sind für die Jury in diesem Jahr auszeichnungswürdig.“
PICCO ist Philip Kochs Abschlussfilm in der Abteilung Kino- und Fernsehfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Der Film ist eine Produktion der HFF-Absolventen Tobias Walker und Philipp Worm (Walker + Worm Film) in Zusammenarbeit mit 40° Filmproduktion, Philip Koch Filmproduktion und der HFF München. Die Kameraarbeit stammt von HFF-Absolvent Markus Eckert. Der Film wurde vom FilmFernsehFonds Bayern, der FFA und dem Förderverein der HFF München gefördert.
Wir gratulieren Philip Koch und seinem Team recht herzlich zu dem Preis und wünschen allen weiterhin viel Erfolg.
Informationen zur HFF München finden Sie unter: www.hff-muc.de, zu PICCO unter http://www.hff-muenchen.de/filme/details/2095/. Oder besuchen Sie uns einfach auf facebook unter: www.facebook.com/pages/Muenchen-Germany/HFF-Munchen/329376704697?ref=ts
DOK.fest München 2010: Zwei HFF-München-Filme mit dem FFF-Förderpreis Dokumentarfilm ausgezeichnet
Ex aequo ging der mit 5.000.- Euro dotierte Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern an die beiden HFF München Filme WAS WIRD BLEIBEN ... von Knut Karger und ON THE OTHER SIDE OF LIFE von Stefanie Brockhaus und Andy Wolff.
Das 25. Internationale Dokumentarfilmfestival eröffnete mit dem HFF München-Abschlussfilm DER BERGFÜRST von Philip Vogt und setzte damit ein erfreuliches Zeichen für den filmischen Nachwuchs. Dass den neuen Festivalleitern sowohl der filmische wie auch der Zuschauernachwuchs eine Herzensangelegenheit ist, zeigten Veranstaltungen wie DOC.education, das HFF Atelier und die Einbindung der RAUMWANDLER.
Bei der gestrigen Preisverleihung sind zwei HFF-Nachwuchsarbeiten mit dem ‚Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern’ ausgezeichnet worden. Ex aequo erhielten WAS WIRD BLEIBEN... von Knut Karger sowie ON THE OTHER SIDE OF LIFE von Stefanie Brockhaus und Andy Wolff den mit 5.000 Euro dotierten Preis.
ON THE OTHER SIDE OF LIFE von Stefanie Brockhaus und Andy Wolff ist eine studentischer Übungsfilm der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Der Film erzählt die Geschichte zweier unter Mordverdacht stehender junger Männer aus einem Township Kapstadts. Er ist eine Koproduktion zwischen dem Bayerischen Rundfunk, der HFF München, Stefanie Brockhaus und Andy Wolff.
WAS WIRD BLEIBEN... von der Menschheit und ihren zivilisatorischen Errungenschaften, fragt Knut Karger in seinem spekulativen Dokumentarfilm, seiner Abschlussarbeit in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Der Film ist eine Produktion von Lüthje & Schneider Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und der HFF München. Er erhielt Nachwuchsförderung des FFF Bayern.
Wir gratulieren den Preisträgern recht herzlich und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg.
Bergfürst eröffnet DOK.fest
Mit DER BERGFÜRST von Philip Vogt eröffnet kommenden Mittwoch ein Abschlussfilm der HFF München das 25. Internationale Dokumentarfilmfestival München (5. bis 12. Mai 2010). Der Film läuft außerdem in dem mit 10.000.- Euro dotierten internationalen Wettbewerb. Drei weitere Produktionen der Münchner Filmhochschule konkurrieren um den Förderpreis Dokumentarfilm des FFF Bayern.
11 Kurz- und Langfilme der Münchner Filmhochschule laufen in den verschiedenen Reihen des diesjährigen Festivalprogramms. Außerdem sind fünf weitere Dokumentarfilmproduktionen von HFF-Ehemaligen zu sehen. Die HFF-Ateliergespräche finden dieses Jahr mit den Filmemachern Volker Koepp, Christian Frei und Marcus Winterbauer statt.
Mit DER BERGFÜRST von Philip Vogt eröffnet ein Abschlussfilm das 25. Internationale Dokumentarfilmfestival München. In dem Film erzählt uns Philip Vogt die Geschichte einer Familie aus den Bergen Nordalbaniens. Ein Clanführer sieht seine Zeit gekommen und möchte, dass sein ältester Sohn die Tradition fortführt. Allerdings trägt der sich mit dem Gedanken, Albanien und damit die Welt der Bergdörfer und Clans zu verlassen, um im Ausland sein Glück zu machen. DER BERGFÜRST läuft im internationalen Wettbewerb um den mit 10.000.- Euro dotierten "Dokumentar: Filmpreis: 2010" der Reihe DOK.international. DER BERGFÜRST ist eine Produktion von Polyeides Medienkontor in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und der HFF München und erhielt Nachwuchsförderung vom FFF Bayern.
Drei weitere Filme der HFF München sind für den mit 5.000.- Euro dotierten Förderpreis Dokumentarfilm des FilmFernsehFonds Bayern nominiert:
ON THE OTHER SIDE OF LIFE von Stefanie Brockhaus und Andy Wolff ist eine studentischer Übungsfilm der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. ON THE OTHER SIDE OF LIFE ist eine Geschichte zweier unter Mordverdacht stehender junger Männer aus einem Township Kapstadts. Der Film ist eine Koproduktion zwischen dem Bayerischen Rundfunk, der HFF München, Stefanie Brockhaus und Andy Wolff.
Ein andere Seite des Lebens schildert auch SCHWESTER DOROTHEA von Maya Reichert. Schwester Dorothea lebt als Klosterjüngste mit 20 Zisterzienser-Nonnen in einem kontemplativen Orden. SCHWESTER DOROTHEA ist der Abschlussfilm von Maya Reichert in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Der Film ist eine Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk.
WAS WIRD BLEIBEN... von der Menschheit und ihren zivilisatorischen Errungenschaften, fragt Knut Karger in seinem spekulativen Dokumentarfilm, seiner Abschlussarbeit in der Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik an der HFF München. Der Film ist eine Produktion von Lüthje & Schneider Filmproduktion in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk und der HFF München. Er erhielt Nachwuchsförderung des FFF Bayern.
In der Reihe HFF Panorama präsentiert die HFF München in zwei kompakten Programmblöcken eine Auswahl ihrer erfolgreichen studentischen Kurzfilme des Jahres 2009: Im ersten Block "Out of time" laufen ES WIRD EINMAL GEWESEN SEIN von Anca Lazarescu, QUASSAM von Yair Magall und THE WILDEST GUY von Sebastian Sorg. Den zweiten thematischen Block "Querköpfe" eröffnet Boris Tomschiczeks Abschlussfilm DAS UNBEWACHTE ATELIER – DER MALER PETER TOMSCHICZEK, gefolgt von LIKE IN OLD GLORIOUS TIMES von Johannes Östergard und Kaspar Kaven.
Das HFF Panorama wird moderiert von Roderich Fabian (Redaktion Zündfunk, Bayern 2 Radio).
Zum 25. Jubiläum des Münchner Dokumentarfilmfestivals gibt es dieses Jahr in der Reihe DOK.special gleich drei Ateliervormittage an der HFF München: Volker Koepp ist am Montag, 10.05. , ab 9.30 Uhr zu Besuch an der Filmhochschule und zeigt dort seinen Film BERLIN-STETTIN. Der Schweizer Filmemacher Christian Frei folgt am Dienstag mit SPACE TOURISTS und Kameramann Marcus Winterbauer kommt mit seinem Film HERBSTGOLD. Im Anschluss an ihre Filme stellen sich alle drei Filmemacher dem Gespräch.
Die neue Sonderreihe DOK.education richtet sich an jugendliche Schulgruppen, deren Medienkompetenz durch das Gespräch über die Filme gezielt gefördert werden soll. Gezeigt werden zwei studentische Kurzfilme der HFF München: KINDER DER SCHLAFVIERTEL von Korinna Kraus und Janna Ji Wonders und WEIL DER MENSCH EIN MENSCH IST von Frauke Finsterwalder und Stephan Hilpert.
Außerdem sind noch fünf Filme von HFF-Absolventen auf dem diesjährigen Dok.fest zu sehen: PLUG AND PRAY von Jens Schanze läuft in der Reihe Dok.deutsch und damit im deutschen Wettbewerb. In den Münchner Premieren zeigen Pawel Siczek mit FUSSGÄNGERZONE, Christoph Boekel mit LIEBESGESCHICHTEN AUS MOSKAU 1993-2009, Josef Rödl mit KABARETT, KABARETT und Mark Haeneke mit ZWISCHEN WELTEN ihre neuesten filmischen Arbeiten.
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HFF-Abschlussfilm in der "QUINZAINE" de Cannes 2010
(19.04.2010) PICCO, der 105-minütige Spielfilm von HFF-München Absolvent Philip Koch, wurde als einziger deutscher Beitrag in die Quinzaine des Réalisateurs auf das diesjährige Festival de Cannes eingeladen. In dieser Sektion konkurriert PICCO mit neun Langfilmen um die Caméra d'Or für Erstlingsfilme.
Stolz und glücklich über die Einladung zur renommierten „QUINZAINE“ zeigen sich besonders Philip Koch, die beiden Produzenten des Films, Tobias Walker und Philipp Worm (Walker + Worm Film) und Kameramann Markus Eckert. Ihre Leistung bei diesem Erstlingsfilm kann mit der Caméra d’Or prämiert werden. Auf dem Festival Max-Ophüls-Preis 2010 wurde PICCO mit dem ‚Filmpreis des Saarländischen Ministerpräsidenten’ ausgezeichnet.
Philip Koch erzählt in PICCO mit brutaler Genauigkeit von den Opfern, die als Täter weggesperrt und dann sich selbst überlassen sind. Aggressionen, Demütigungen und Grausamkeiten ausgesetzt, werden die jugendlichen Straftäter zu denen, die die Gesellschaft hinter Gittern sehen will: aggressive und gleichzeitig sehr einsame Menschen. „Dieser Film tut weh, weil er uns mit unserem eigenen Versagen konfrontiert“, sagt Philip Koch über sein aufrüttelndes Erstlingswerk. „Diese Kinder sind wütend auf uns. Wir selbst haben sie zu dem gemacht“.
In den Hauptrollen spielen Constantin von Jascheroff, Joel Basman, Frederick Lau und Martin Kiefer. PICCO wurde gefördert vom FilmFernsehfonds Bayern, der FFA und dem Förderverein der HFF München.
Die Hochschule für Fernsehen und Film München wünscht ihren Absolventen Philip Koch, Markus Eckert, Tobias Walker und Philipp Worm viel Glück und viel Erfolg in Cannes!
spotlight Students Awards 2010
Bei der diesjährigen Verleihung der spotlight Awards, der Auszeichnung
des größten internationalen Werbefilmfestivals im deutschsprachigen Raum, gewann im eigenständigen STUDENTS Wettbewerb bei der Fachjury die Spec-Spot-Reihe Lada Niva - Roscosmos Edition 1-3 (Regie:
Florian Dünzen, Kamera: Alke Marianne Scherrmann) dreimal Gold. Der Fachjury Award Bronze ging an Christoph Ischinger für seinen Spec-Spot
Deutsche Kartoffeln. Auch bei den Publikumspreisen setzte sich die
HFF München durch: Ischingers Deutsche Kartoffeln erlangte hier
Silber, der Spec-Spot Briefträger (Regie: Matthias Lang, Kamera:
Kaspar Kaven, Produktion: Felix von Poser) wurde mit Bronze
ausgezeichnet.
In der Kategorie "web & mobile" verlieh die Fachjury Nicolas Hannack
und Minh Duong für ihre Einreichung Megawoosh Silber.
spotlight festival