Die Höhle des gelben Hundes für Lola 2006 nominiert
- HFF-München-Absolventin Byambasuren Davaa erneut auf Erfolgskurs
(HFF München, 23. März 2006) Mit ihrem HFF-Abschlussfilm DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES hat Byambasuren Davaa nach ihrem Oscar-nominierten Dokumentarfilm DIE GESCHICHTE VOM WEINENDEN KAMEL einen weiteren Erfolgstreffer gelandet: Der dokumentarische Spielfilm DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES wurde am 23. März 2006 für den Deutschen Filmpreis als 'Bester Kinder-/Jugendfilm' nominiert. Über diese großartige Anerkennung des bereits mehrfach ausgezeichneten Films (u. a. Förderpreis Deutscher Film/Regie und Publikumspreis auf dem Filmfest München 2005) freut sich an der Hochschule für Fernsehen und Film München besonders die Dokumentarfilmabteilung, in der Davaa studierte und in der sie verlässliche Partnerinnen und Partner für ihre ambitionierten Projekte fand. Produziert von der Schesch Filmproduktion in Co-Produktion mit der HFF München begeisterte DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES im deutschsprachigen Raum bisher 215.00 Zuschauer, er wurde in 15 Länder verkauft und erreichte allein in Frankreich 220.000 Kinogänger.
Byambasuren Davaa erzählt in DIE HÖHLE DES GELBEN HUNDES die Geschichte der kleinen Nansal, die mit ihrer Familie in alter Tradition ein mongolisches Nomadenleben führt. Eines Tages verschwindet Nansals Weggefährte Zochor, ein Hund, den sie gegen den Willen ihres Vaters zu Hause behalten will. Auf der Suche nach ihm begegnet Nansal einer weisen Nomadin, die ihr die Legende von der 'Höhle des gelben Hundes' erzählt. Für die Filmerzählung, die dem Zuschauer das Leben im Einklang mit der Natur, eine Welt voller Spiritualität und Magie, den mongolischen Glauben an den Kreislauf des Lebens und den Widerstreit zwischen Tradition und Moderne nahe bringt, fand Davaas Kameramann - und ihr Kommilitone - Daniel Schönauer, bewegende Bilder. Das eindringliche Ergebnis ihrer gemeinsamen Arbeit lenkt den Blick auf die kulturellen und spirituellen Ursprünge des mongolischen Volkes. Dem gesellschaftlichen Wandel kann es sich nicht entziehen.