Elf Lola-Nominierungen für DAS LEBEN DER ANDEREN
- Elf Lola-Nominierungen für DAS LEBEN DER ANDEREN von HFF-München-Absolvent Florian Henckel von Donnersmarck
(HFF München, 23. März 2006) Schöner hätte es für Florian Henckel von Donnersmarck nicht kommen können. Pünktlich zum Kinostart seines Abschlussfilms DAS LEBEN DER ANDEREN gab die Deutsche Filmakademie heute, 23. März 2006, die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2006 bekannt: DAS LEBEN DER ANDEREN, der außergewöhnliche Debüt-Film des Absolventen der Münchner Filmhochschule, ist in elf Kategorien nominiert worden. Bereits beim Bayerischen Filmpreis war er mit vier Auszeichnungen prämiert worden, darunter war auch die des Nachwuchsproduzentenpreises, der an Max Wiedemann und Quirin Berg ging, Absolventen aus der Produktionsabteilung der HFF München. DAS LEBEN DER ANDEREN wurde von Wiedemann & Berg Filmproduktion, die in der Filmpreis-Kategorie 'Bester Film ' nominiert ist, dem Bayerischen Rundfunk, ARTE und Creado Film produziert. Der FilmFernsehFonds Bayern unterstützte den Film sowohl im Rahmen der Erstlingsförderung wie auch im Verleih.
Das eindringlich inszenierte Portrait von Einzelschicksalen in einem Unrechtssystem und die genaue Beschreibung seiner Funktionsweise gelingt Henckel von Donnersmarck Dank seiner akribischen Recherche im Vorfeld, seiner glänzenden Inszenierung und Dank der hervorragenden schauspielerischen Leistungen seiner Haupt- und NebendarstellerInnen. Henckel von Donnersmarck ist in den Kategorien 'Beste Regie' und 'Bestes Drehbuch', Ulrich Mühe für 'Beste männliche Hauptrolle', Ulrich Tukur für 'Beste männliche Nebenrolle', Hagen Bogdanski für 'Beste Kamera', Patricia Rommel für 'Bester Schnitt', Silke Buhr für 'Bestes Szenenbild', Gabriele Binder für 'Bestes Kostümbild', Stéphane Moucha und Gabriel Yared für 'Beste Musik' und Hubertus Rath, Christoph von Schönburg und Arno Wilms für 'Bester Ton' nominiert.
Die Hochschule für Fernsehen und Film München und insbesondere die Abteilung Film und Fernsehspiel, in der Henckel von Donnersmarck sein Regiestudium abschloss, ist außerordentlich stolz auf ihre erfolgreichen Absolventen und Absolventinnen. Denn es gab noch weitere Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2006, die an ehemalige "HFF-lerInnen" gingen: Hans-Christian Schmid ist in zehn Kategorien für REQUIEM, Vanessa Joop für KOMM NÄHER, Philip Gröning für DIE GROSSE STILLE und der Kameramann Jürgen Jürges für SCHATTEN DER ZEIT von Oscar-Preisträger Florian Gallenberger nominiert.