Bayerischer Filmpreis 2009: Ehrung für Joseph Vilsmaier
Joseph Vilsmaier, Filmregisseur und Mitglied des Hochschulrates der HFF München, erhält heute Abend für sein filmisches Lebenswerk den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
(HFF München, 15.01.2010) Professor Dr. Gerhard Fuchs, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks und Präsident der Hochschule für Fernsehen und Film München, zeigt sich sehr erfreut über die Auszeichnung für Joseph Vilsmaier: "Die Ehrung von Joseph Vilsmaier erfüllt uns mit Stolz. Vilsmaier ist der Münchner Filmhochschule seit über einem Jahrzehnt sehr verbunden. Als Mitglied des Hochschulrates setzt und setzte er sich stets für die Belange des filmischen Nachwuchses ein." Er verfolge mit wachem Interesse filmische Projekte, die an der HFF München entstünden, und habe schon manchem Nachwuchsregisseur mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Nach dem Bundesverdienstkreuz und dem Bayerischen Verdienstorden wird der aus Niederbayern stammende Regisseur heute Abend im Rahmen der Preisgala zum Bayerischen Filmpreis 2009 für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.
Vilsmaier begann seine Karriere 1972 zunächst als Kameramann. 1988 drehte und produzierte er mit "Herbstmilch" seinen ersten Spielfilm als Regisseur, der ihm gleich den internationalen Durchbuch brachte. Für "Herbstmilch" erhielt er nicht nur drei Bayerische Filmpreise, sondern auch den Deutschen Filmpreis in Gold und Silber. Es folgten über ein Dutzend weitere erfolgreiche Kino- und Fernsehfilme, darunter "Stalingrad" (1992), "Schlafes Bruder (1994), "Comedian Harmonists" (1997), "Marlene" (1999), "Der letzte Zug" (2005) und "Die Geschichte vom Brandner Kasper" (2007). Seit gestern läuft in den deutschen Kinos mit "Nanga Parbat" sein neuestes Werk.