2010: Island
Island war das erste Land, das die volle Wucht der weltweiten Wirtschaftskrise zu spüren bekam. Erst brachen im Herbst 2008 alle drei isländischen Banken zusammen, dann die gesamte Wirtschaft des kleinen Inselstaates am Rande Europas. Die Arbeitslosenzahlen schnellten in die Höhe, die isländische Krone verlor drastisch an Wert. Island, das Musterland der globalisierten Ökonomie, Boomland und beliebter Finanzmarkt stand vor dem Bankrott. Bislang bedacht auf seine Unabhängigkeit, ist Island nun seit 2010 EU-Beitrittskandidat.
Grund genug für fünf Studierende der HFF München sich auf den Weg zu machen, um mehr über den Inselstaat zu erfahren und Antworten auf ihre Fragen zu finden: Wieso lohnt es sich in Krisenzeiten Muscheln zu züchten? Warum gehen Isländer auf Walfang? Glauben alle Isländer an Elfen? Wie viel Kunst findet auf dieser kleinen Insel statt? Und was macht eigentlich eine Haitianerin in Reykjavik? Ein Zustandsbericht über eine Insel.