HFF-Neubau
Die HFF München ist umgezogen!
Seit Anfang August 2011 finden Sie uns in der
Gabelsbergerstraße 33, 80333 München,
Telefon: 089 68957-0.
Die feierliche Eröffnung des Neubaus durch den Bayerischen Ministerpräsidenten fand am 15. September 2011 statt.
Die Fertigstellung des Gebäudes und der Innenausbau, insbesondere der Medientechnik, sind allerdings zum Teil noch im Gange. Dies wird sicher noch bis Jahresende dauern, einzelne Gewerke noch länger. Dennoch erfolgte die Übergabe des Neubaus an die HFF am 6. Juni 2011. Die HFF musste aus ihrem Gebäude in Giesing ausziehen, da hier, nach einer Renovierung, das Staatstheater am Gärtnerplatz für die Dauer seiner Renovierung eine Übergangsunterkunft erhält (kein Spielbetrieb, nur Verwaltung und Probenbetrieb).
"Fassade fertig" - dieses Ziel war Ende April 2009 erreicht.
Am Freitag, den 3. Juli 2009 hatte das Richtfest stattgefunden - bei strahlendem Wetter. Im Foyer der neuen HFF sprachen der Leitende Baudirektor Reinhold Pfeufer, die Architekten Peter und Gottfried Böhm, der bayerische Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, die Direktorin des Staatlichen Museums Ägyptischer Kunst, Sylvia Schoske, und der Präsident der HFF, Gerhard Fuchs.
Den Richtspruch brachte Polier Menzler von der Firma Leonhard Weis aus.
Zu Jahresbeginn 2009 waren wichtige Weichenstellungen für die Finanzierung der medientechnischen und der sonstigen Erstausstattung durch das Bayerische Staatsminsterum für Wissenschaft, Forschung und Kunst getätigt worden.
Am 14. November 2007, einen Tag vor dem 40-jährigen Bestehen der Hochschule, legte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein den Grundstein zum Neubau der HFF und des Staatlichen Museums für Ägyptische Kunst. Der Festakt fand unter großer Beteiligung der Politik des Freistaats Bayern und der Landeshauptstadt München, sowie von Vertretern von Kultur und Medien und aus dem Bereich der Museen statt. Als Beigaben wurden neben der obligatiorsichen Urkunde, Architekturplänen, den Tageszeitungen und den aktuellen Münzen noch eine voll funktionsfähige Filmkamera Arriflex 16 ST mit dem Baujahr 1967, dem Jahr der Gründung der HFF, in den Grundstein gelegt.
Zuletzt waren bei den Abrissarbeiten unter dem Betonboden der vormaligen TU-Tiefgarage bis dahin unbekannte Betonfundamente aus dem "3. Reich" gefunden worden, die, wie zuvor schon die Bunkeranlagen, entfernt werden mussten. Insgesamt waren bis zu sieben Abrissbagger gleichzeitig im Einsatz. Der Gesamtaushub betrug 160.000 Tonnen; pro Tag wurden bis zu 2.000 t Bauschutt abtransportiert. Für die Entfernung der Bunkeranlagen waren 200 Sprengungen erforderlich, für die zusammen 10 t Sprengstoff gebraucht wurde.
Bilder vom Abriss: 1 2 3 4 5 6 7 8
Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Planungsabschnitts zur HU Bau und der Bewilligung durch den Bayerischen Landtag erfolgten die Ausführungsplanungen und danach die Ausschreibungen.
Am 24.1.2006 war die Haushaltsunterlage Bau für den Neubau der HFF und für das Museum für Ägyptische Kunst in der letzten Sitzung der Planungsgruppe im Staatlichen Bauamt München II, in das das frühere Universitätsbauamt eingegliedert wurde, fertiggestellt worden. Damit wurden die Planungen zur HU Bau innerhalb von weniger als einem Jahr erfolgreich abgeschlossen.
Im Jahr 2005 waren unter der Federführung des Universitätsbauamtes die Planungsunterlagen für die HU Bau durch den Architekten und durch die bestellten Fachplaner in enger Absprache mit den beiden Nutzern HFF und Museum für Ägyptische Kunst erstellt worden. Vertreter der HFF in diesen Gremien ist Prof. Peter C. Slansky, Abt. II Technik.
Das Preisgericht hatte am 24. März 2005 den Entwurf des Kölner Architekten Peter Böhm ausgewählt. Das über 20-köpfige Gremium sichtete unter der Leitung von Prof. Uwe Kiessler die eingereichten Entwürfe. 40 Architekturbüros waren eingeladen worden, 38 hatten Entwürfe eingereicht.
Der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf des Kölner Architekten Peter Böhm ist eine sehr eindrucksvolle und gleichzeitig gegenüber dem Klenze-Bau der Alten Pinakothek zurückhaltende Antwort auf die komplexen städtebaulichen Anforderungen des Ortes. Die in der Nordansicht des Entwurfs noch zu sehende große Projektionswand am Haupteingang der HFF ist allerdings auf unseren Wunsch entfallen.