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Sieben Lolas und ein Ehrenpreis beim Deutschen Filmpreis 2026 für Filme von HFF-Alumnae* und -Lehrenden

02.06.2026

Bernd Eichinger Preis für HFF-Alumnus Philipp Trauer zusammen mit Thomas Wöbke / Drei weitere Filme von HFF-Alumnae* erhalten Deutsche Filmpreise / Ehrenpreis in diesem Jahr für Wim Wenders / Die Verleihung der Lolas fand am vergangenen Freitag in Berlin statt

22 BAHNEN
HFF-Team: Philipp Trauer (Produktion zusammen mit Thomas Wöbke), Elena Hell (Drehbuch), Tim Kuhn (Kamera/Bildgestaltung)
Bernd-Eichinger-Preis für HFF-Alumnus Philipp Trauer (zusammen mit Thomas Wöbke)
Janine Jackowski, mit Komplizen Film letzte Preisträgerin des Bernd Eichinger Preises und in diesem Jahr Jury-Mitglied, begründet die Entscheidung wie folgt: „Mit Thomas Wöbke und Philipp Trauer werden zwei Produzenten ausgezeichnet, die das deutsche Kino mit außergewöhnlicher Leidenschaft, künstlerischem Mut und einem besonderen Gespür für relevante Geschichten prägen. Sie pflegen intensiv langjährige Kollaborationen ebenso, wie sie neue Talente entdecken und fördern. Sie stehen für Filme, die weit über den Moment hinauswirken und den gesellschaftlichen Dialog bereichern. Und sie stehen, wie Bernd Eichinger, dafür, das Produzieren als kreative Haltung zu verstehen.“ [Foto Clemens Porykis Deutscher Filmpreis]

GELBE BRIEFE
HFF-Team: Ingo Fliess (Produktion), Seren Şahin (Associate Producer), Ella Knorz (Standfotografin)
Lola in Silber für Bester Spielfilm
Weitere Lola für Marvin Miller (Beste Filmmusik)

ACH, DIESE LÜCKE, DIESE ENTSETZLICHE LÜCKE
HFF-Team: Janine Jackowski, Maren Ade (Produktion), Jo Heim (Kamera/Bildgestaltung)
Lola in Bronze für Bester Spielfilm
Weitere Lolas für Senta Berger (Beste Hauptdarstellerin), Michael Wittenborn (Bester Hauptdarsteller)

MOMO
HFF-Team: Christian Ditter (Drehbuch, Regie), Christian Becker (Produktion), Christian Rein (Kamera/Bildgestaltung)
Lola für Beste visuelle Effekte

Ehrenpreis beim 76. Deutschen Filmpreis für HFF-Alumnus Wim Wenders
Florian Gallenberger, Präsident der Deutschen Filmakademie und Vorsitzender der Ehrenpreis-Jury, begründet die Wahl wie folgt: „Wim Wenders ist als Filmemacher absolut einzigartig und seit über fünf Jahrzehnten eine Ikone des Weltkinos. In dieser Zeit hat er deutsche Filme, europäische Filme und amerikanische Filme gemacht, und zuletzt sogar einen Japanischen. Er hat Spielfilme gemacht, genauso wie Dokumentarfilme, er hat die großartigsten Soundtracks aller Zeiten entstehen lassen, so gut wie jedes Festival gewonnen und mit den größten Stars vor und hinter der Kamera gearbeitet. Aber vor allem hat er Millionen von Menschen auf die wunderbarste Art und Weise bereichert, die es gibt, indem er uns immer wieder zeigt, dass es die wahren Geheimnisse des Lebens erst jenseits der Fassade der profanen Realität zu entdecken gilt. (…) Lieber Wim, wir danken Dir für Deine große Kunst und freuen uns von Herzen, Dich mit dem Ehrenpreis des Deutschen Filmpreises auszuzeichnen.“

* Aufgrund einer für die Hochschule bindenden Vorgabe durch die allgemeine Geschäftsordnung für den Freistaat Bayern vom 01.04.2024 dürfen sämtliche Personen- und Funktionsbezeichnungen ausschließlich in der weiblichen und/oder männlichen Form aufgeführt werden. Mehrgeschlechtliche Schreibweisen sind unzulässig. Selbstverständlich sind Personen aller geschlechtlicher Identitäten ausdrücklich mit angesprochen.