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Mambo

Flavien Demarigny alias MAMBO benutzte seine Graffitis als ein Ausdrucksmittel, um sich der Stadt Paris anzunähern. Seit er mit dem Künstlerkollektiv 9ème Concept zusammenarbeitet, beginnt er mit ihnen, neue Formen der Street Art zu entwickeln. Aus dem ehemaligen Rebellen ist ein sehr vielseitig arbeitender und erfolgreicher Künstler geworden. Aber obwohl er mittlerweile seine Bilder kommerziell ausstellt und Bücher veröffentlicht, zieht es ihn doch immer wieder hinaus in das größte öffentliche Museum dieser Welt - die Stadt.
Der in Südamerika geborene Franzose Flavien Demarigny alias Mambo trifft im Alter von 15 Jahren bei seiner Ankunft in Europa auf die rebellische Graffitibewegung.
Er beginnt dieses Ausdrucksmittels zu benutzen, um sich auf seine Weise der Stadt Paris zu nähern und sie sich zu Eigen zu machen.
Als er das Künstlerkollektiv „9ème Concept“ kennen lernt, beginnt er mit ihnen neue Formen der Street Art zu entwickeln.
Mittlerweile hat sich Mambo zusammen mit seiner eigenen kleinen Familie ein Zuhause in einem Vorort von Paris aufgebaut und ist als bildender Künstler erfolgreich.
Trotzdem bleibt die Stadt als Präsentationsforum nach wie vor eine Herausforderung für ihn und so unternimmt er - bewaffnet mit Pinsel, Eimer und Collagen - immer wieder Ausflüge in die urbanen Museen dieser Welt.
Die Kamera folgt Mambo durch die Strassen von Paris, während er Orte für seine Street Art sucht oder wenn er seinen Sohn von der Schule abholt.
Während seiner Arbeit erzählt er uns seine Motivationsgründe und Geschichten aus einer Vergangenheit, in der es normal war, ständig vor der Polizei davonzulaufen.
Des Weiteren besuchen wir mit ihm Menschen aus seinem Lebensumfeld - wie z.B. die Kunstbuchverlegerin Rosa Fay, den Fernsehmoderator Moustic und Mambos langjährigen Kollegen und Freund Steph Carricondo, mit dem er plant, das Centre Pompidou zu erobern.


„Früher, als ich noch Graffitis gemacht habe, hatte ich das Bedürfnis, der Stadt etwas wegzunehmen.
Jetzt habe ich vielmehr den Eindruck, ihr etwas zu geben.“
Flavien MAMBO Demarigny