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Mit 19 Jahren wird die Filipina Maria mit einem deutschen Bauern verheiratet – auf Drängen der eigenen Mutter. Mehr als dreißig Jahre später bricht ihre Tochter das Schweigen in der Familie und legt ein Trauma offen, das auf drei Generationen wirkt.
Ist die Ehe Liebesbeweis oder Machtinstrument? Beim Phänomen der „Bride-to-order“, bei dem Frauen über Kataloge oder Internet vermittelt werden, wird Liebe zur Pflicht, zu einer Gegenleistung. Die Beziehungen, die daraus entstehen, haben Folgen, die über zwei Menschen weit hinausgehen.
Kathrins Familie ist geprägt von Schweigen, Streit und emotionaler Distanz. Sie wuchs mit einer Mutter auf, die ihren Mann, Kathrins Vater, nicht aus Liebe heiratete. Als junge Frau kommt sie aus Manila in ein bayerisches Dorf, heiratet einen zwanzig Jahre älteren Bauern – ohne Ticket zurück.
Heute, kurz vor ihrer eigenen Hochzeit, sucht Kathrin Antworten. Sie spricht mit der Mutter, reist auf die Philippinen und begegnet der Großmutter. Dabei zeigt sich ein Muster über drei Generationen: Frauen, die nach Liebe suchen und doch Härte weitergeben.
Ein Trauma wird offen gelegt – zwischen Kontinenten, Körpern und Generationen. Kann Verstehen heilen, wenn das Schweigen endet?